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Beliebt, aber leider verboten: ein Joint.

Eine 22-jährige Haushamerin belastete ihn

Ex-Schlierseer wegen Drogenbesitz verurteilt

Hausham/Schliersee - Nur einen Tag, nachdem die 33-jährige Schlierseerin wegen Drogenhandels zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden war, stand einer ihrer Käufer vor dem Amtsgericht.

Der 21-Jährige aus dem niederbayerischen Train soll bei der Frau ein Gramm Marihuana erworben haben. „Es stimmt einfach nicht, das ist frei erfunden“, sagte der ehemalige Schlierseer und beteuerte seine Unschuld. Er will bei der Frau nur zum Kaffeetrinken gewesen sein. Schlecht für ihn nur, dass eine Zeugin vor Gericht aussagte, sie sei bei der Drogenübergabe dabei gewesen. 

„Ich habe alles gesehen“, erzählte die 22-jährige Haushamerin, die auch schon entscheidend zur Aufklärung bei der Verhandlung gegen die Drogendealerin beigetragen hatte. Die 33-Jährige war ebenfalls als Zeugin geladen, verweigerte jedoch die Aussage. „Ich sehe hier keinerlei Grund, warum die Zeugin die Unwahrheit sagen sollte“, erklärte die Staatsanwältin. 

Auch wenn es nur eine geringe Menge an Betäubungsmitteln war, so sei auch dies strafbar. Zudem habe der Angeklagte schon drei Einträge im Bundeszentralregister vorzuweisen. Amtsgerichtsdirektor Klaus-Jürgen Schmid verurteilte ihn zu einer Geldauflage von 300 Euro, zahlbar an den Sozialverein Condrobs. Zudem verordnete der Direktor dem Angeklagten vier Drogen-Screenings.

hph

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