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Soll modernisiert werden: die Schlierseer Rathaus-Homepage.

Alter Internetauftritt macht immer mehr Probleme

Zeitgemäßer Bürgerservice: Schliersee will neue Rathaus-Homepage

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Optisch altbacken und voller technischer Probleme: Die Schlierseer Rathaus-Homepage braucht dringend eine Generalüberholung. Und die soll bald kommen.

Schliersee – Ein digitaler Besuch der Marktgemeinde Schliersee wartet mit zwei höchst unterschiedlichen Erlebnissen auf. Wer die touristische Seite www.schliersee.de ansurft, der fühlt sich gleich willkommen. Großformatige Bilder wie in einer Hochglanzbroschüre, komfortable Schaltflächen, die sich auch an Smartphone oder Tablet gut erreichen lassen. Eine Internetseite auf Höhe der Zeit. Eher stehen geblieben zu sein scheint die Zeit auf der für die Bürger eher relevanten Rathaus-Homepage. Mehr als eine Außenansicht des Verwaltungssitzes gibt’s hier nicht zu sehen. Dafür viele kleine Menüpunkte, hinter denen sich vor allem eines verbirgt: viel Text. Ein Auftritt, der noch aus den Anfangszeiten des World Wide Web zu stammen scheint.

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Und selbst der hakt mittlerweile hin und wieder, teilte Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU) nun im Gemeinderat mit. „Die Homepage macht seit längerem Probleme.“ Zuletzt habe man nicht mal mehr die Tagesordnung der aktuellen Gemeinderatssitzung einstellen können. „Die Seite klemmt“, bestätigte Geschäftsleiter Jörn Alkofer. Auch das Layout entspreche längst nicht mehr dem heutigen Stand. Weil eine Überarbeitung weder technisch, noch wirtschaftlich sinnvoll sei, arbeite man an einer komplett neuen Lösung. Mit digitalen Verwaltungsangeboten und einem Ratsinformationssystem, wie Schnitzenbaumer ergänzte.

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Eigentlich wollte man damit schon viel weiter sein, räumte der Rathauschef ein. Man habe aber seit nun einem Jahr auf die angekündigten Fördergelder gewartet. Jetzt seien die Mittel endlich abrufbar – und die Geduld zahlt sich aus. 80 Prozent Zuschuss erhalte die Gemeinde für die Erneuerung ihres Internetauftritts, eine Förderung sei bis zu einer Summe von 20 000 Euro möglich.

Sobald der Bescheid da sei, werde man mit der Umsetzung beginnen, so Alkofer. Zwei konkurrierende Angebote würden der Gemeinde vorliegen. Eine Firma sitze sogar in Schliersee. „Die betreuen uns jetzt schon“, sagte der Geschäftsleiter. Auch für die Zukunft die wünschenswerte Lösung: „Da sind die Wege kurz.“ Der Zeitplan ist ehrgeizig: Noch im ersten Quartal 2020 will das Rathaus den Schritt in die digitale Zukunft geschafft haben, kündigt Alkofer an: „Zumindest, was unseren Part anbelangt.“

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