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Gut für Bilderbuch-Motive, für eine übereilte Fusion der Tourismusstrukturen aber nicht zu haben: Schliersee.

Schliersee: Nein zur Fusion der Tourismusverbände

Schliersee - Jetzt ist es passiert: Der Gemeinderat Schliersee hat am Dienstagabend den Grundsatzbeschluss zur Gründung eines landkreisweiten Tourismusverbands abgelehnt.

Der Masterplan Tourismus gerät ins Wanken. Zu einer Entscheidung gedrängt, sagt Schliersee Nein. Den Grundsatzbeschluss zur baldigen Fusion der Tourismusverbände im Landkreis hat der Gemeinderat jetzt abgelehnt. Und zwar klar mit 18:1. Einziger Befürworter war nicht etwa Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU), der mit seiner Haltung einem der Vorzeiteprojekte seines Partei-Kumpels Jakob Kreidl Sand ins Getriebe streut. Nur Klaus Pusl (PWG) sagte Ja.

Allerdings betonen die Schlierseer: Auch sie sind für eine Zusammenführung der Strukturen in Marketing und Vertrieb - und zwar ausdrücklich. Den vorliegenden Beschluss wollen sie - anders als die 16 anderen Städte und Gemeinden im Landkreis - nicht mittragen, weil die Kosten hoch und Fragen in Sachen Personal ungeklärt sind. Ferner würden ihnen zu viel Kontrollmöglichkeiten verloren gehen. Gespräche zwischen Schliersee den Touristikern brachten für die Gemeinde kein befriedigendes Ergebnis. Klar war aber: Schliersee muss über den Grundsatzbeschluss abstimmen, damit es überhaupt weitergehen kann.

Wohin nun die Reise führt, ist unklar. Am Mittwoch kommt der Vorstand des Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) zusammen. Die ATS, so war der Plan, sollte mit der Tegernseer Tal Tourismus GmbH fusionieren. 16 Gemeinden hatten dem zugestimmt. Schliersee - gemessen an den Übernachtungszahlen die Nummer zwei im Kreis Miesbach - schert nun aus. Das war nicht vorgesehen.

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