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Großer Jubiläumsverkauf bei Trachten Jäger: 140. Geburtstag

Lange Geschichte

Jubiläumsverkauf: Trachten Jäger wird 140 Jahre alt

In 140 Jahren passiert viel. So auch beim "Schneider Jäger". Vom Schneider für Herrenkleidung zum führenden Trachtenhaus im Oberland war es ein weiter Weg, der mit engagierten Menschen und Liebe zur Tracht zu bewältigen war.

In diesen wechselhaften und bewegenden 140 Jahren war und ist es der Antrieb des Teams um Karl Jäger, für Kunden da zu sein, sich weiter zu entwickeln und immer wieder das Beste zu geben. Für die Begeisterung und Treue der Kunden ist es an der Zeit, "Danke" zu sagen.

Jubiläumsverkauf

In der Zeit vom 21. Oktober bis 5. November gibt es bei "Schneider Jäger" einen großen Jubiläumsverkauf. Dabei gibt es bis zu 70 Prozent auf ein ausgewähltes Sortiment. An den Aktionssamstagen ist bis 15 Uhr geöffnet.

Geschichte von "Schneider Jäger"

Der Urgroßvater des heutigen Hauseigentümers, Josef Jäger, kaufte sich in Miesbach ein kleines Häuschen mit Garten. In diesem Häuschen begann 1876 die Geschichte des „Schneider Jäger“. Sein Sohn war der erste Karl Jäger. Er baute das Anwesen in seiner heutigen Form aus. Und unter seiner Regie entstand um 1910 die erste „Miesbacher Joppe“. Seit dieser Zeit ist die Miesbacher Joppe der Inbegriff der bayerischen Tracht. Sie wird in den Farben hellgrau bis taubengrau, anthrazit und braun auch von den meisten Trachten- und Schützenvereinen getragen. Neben der Eichenlaubstickerei gab es in früheren Zeiten auch Edelweiß, Efeu und Frauenmanterl, die heute wieder sehr gefragt sind. Alle Motive entwarf Karl Jägers Bruder Raimund Jäger. Er war ein bekannter Künstler und Bildhauer – im Miesbacher Heimatmuseum etwa ist seine Plastik „Das Parlament“ zu sehen.

Bis heute wird die original Miesbacher Joppe aus dem Hause Karl Jäger in 140 Einzelschritten von Hand gefertigt. Nicht nur die Eichenlaubstickerei, sondern auch die alten Motive werden in der eigenen Schneiderwerkstatt in Miesbach aufwendig von Hand erstellt. Diese kunsthandwerkliche Originalstickerei unterscheidet heute wie damals das Original vom „Schneider Jäger“ von den zahlreichen maschinell gefertigten Plagiaten.

1996 übernahmen die Brüder Johannes und Markus Reiter das Traditionsunternehmen. Auch sie kommen aus einer alteingesessenen Textiler-Familie – ihr Vater Josef Reiter betreibt in Dietramszell eine Lodenweberei. Reiter-Loden stellt seit über 50 Jahren Lodenstoffe her. Mit der eigenen Schneiderwerkstatt bei Karl Jäger entstand eine Verbindung, in der beide Partner ihre Stärken voll zur Geltung bringen können. Aber die Brüder brachten nicht nur ihr Textiler-Herz mit, sondern auch ihre Liebe zur Heimat und zur Tracht. Für Johannes Reiter ist Tracht kein Statussymbol oder modischer Schnickschnack: Er versteht Tracht als Lebensgefühl und Statement gegen Globalisierung, für die Heimat und die Tradition. Eine Tradition, die lebt und zum Alltag der Menschen gehört.

Vor allem Johannes Reiter sieht es als seine Aufgabe, die Liebe zu seiner Heimat und den damit verbundenen Geschichten und Traditionen am Leben zu erhalten. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass das Trachtenhaus Karl Jäger sich der Wiederauflage historischer Joppen verschrieben hat. Sie werden nach alten Fotos und Motiven entworfen und in der eigenen Schneiderwerkstatt gefertigt. Besonders bei jüngeren Kunden sind sie sehr gefragt! Männer entscheiden sich oft für die „Thoma Joppe“. Als Vorbild diente hier der Schriftsteller Ludwig Thoma, der diese doppelreihige, kurze braune Jacke mit hohem Revers in der Zeit um 1905-1906 bevorzugte. Sie sehen, hinter jeder dieser Wiederauflagen steht eine ganz eigene Geschichte aus unserer Heimat.

Von unschätzbarem Wert ist dabei sicherlich die eigene Schneiderwerkstatt beim Trachtenhaus Karl Jäger. Alle Schnitte werden hier selbst erstellt. Qualifizierte Schneiderinnen fertigen daraus hochwertige Trachten. Das garantiert eine erstklassige Passform und Verarbeitung!

Seit 2005 gibt es das Trachtenhaus Karl Jäger auch in Rosenheim. Selbstverständlich genießen Kunden in Rosenheim die gleichen Vorteile wie Kunden in Miesbach. Auch hier werden Änderungswünsche angenommen, die dann in der Werksatt in Miesbach maßgenau ausgeführt werden. Auf Wunsch können Joppen auch maßgefertigt werden. Und ganz frisch ist im August 2015 der neue Laden in Tegernsee dazugekommen – mit Blick auf den See. In nur 8 Wochen Umbauzeit entstand aus einem Teil des ehemaligen Netto-Marktes ein Bayrisches Trachtenhaus Karl Jäger von 350 qm! Für Johannes Reiter, Geschäftsführer und Mitinhaber, ist sein neues Geschäft ein einmaliger, unverwechselbarer Ort.

Weitere Informationen gibt es unter www.trachten-jaeger.de.

Trachten Jäger wird 140 Jahre alt

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