BMW rauscht in die roten Zahlen - Verlust schlimmer als befürchtet

BMW rauscht in die roten Zahlen - Verlust schlimmer als befürchtet

Schulcampus: Stadtrat bleibt bei der Luxuslösung

Miesbach - Der Schulcampus an der Miesbacher Haidmühlstraße wird wie geplant mit großen Granitsteinen gepflastert.

Der Stadtrat hat seine eingeschlagene Richtung trotz verschiedener Teuerungen einstimmig bestätigt.

Ausschlaggebend waren die Zahlen, und die beförderten Erstaunliches zutage: Mehr kostet nämlich weniger. Für die beabsichtigte Granit-Lösung hat das technische Bauamt der Stadt 638.000 Euro als Kosten ermittelt. Aus Gründen der Haltbarkeit wird gebunden gebaut und in den Kurven auf Asphalt gesetzt. Dieselbe Fläche in Asphalt käme auf 528.000 Euro.

Eigentlich die billigere Lösung, wäre das nicht der Zuschuss der Regierung für die Stadtentwicklung. Dieser wird geleistet, wenn eine städtebauliche Aufwertung erfolgt. Dies ist bei der Asphalt-Lösung nicht der Fall, wohl aber beim Granit. Laut Bewilligungsbescheid der Regierung von Oberbayern werden 500.000 Euro der Kostenschätzung vorläufig als förderfähig anerkannt und werden mit 60 Prozent gefördert. Das sind 300.000 Euro, was die Bausumme auf 338.000 Euro reduzieren würde.

Die Stadträte nahmen dies erfreut zur Kenntnis und segneten die Granit-Lösung einhellig ab. Besonders positiv wurde dabei die Kooperationsbereitschaft der Regierung bewertet. Diese hatte zügig den Bewilligungsbescheid erlassen, um der Stadt die nötige Entscheidungsgrundlage zu verschaffen. Wie berichtet, hatte die Kostensteigerung an verschiedenen Punkten die Grundsatzfrage zur Folge, ob die teure Granitlösung überhaupt noch umgesetzt werden kann.

Harte Verhandlungen mit dem Landkreis stehen der Stadt dagegen beim ehemaligen Krankenhaus bevor. Im Zuge des Turnhallenbaus muss nämlich südlich des Gebäudes eine neue Zufahrt für die Feuerwehr gebaut werden, da die frühere Erreichbarkeit über die Nord- und Westseite wegen der unterirdischen Baukörper der Turnhalle nicht mehr möglich ist. Zuvor war das Gebäude feuerwehrtechnisch einwandfrei erschlossen. 100.000 Euro kostet diese zu bauende Zufahrt nebst Außenanlagen. Verursacher für den Neubau des Wegs ist aus Sicht der Ratsmitglieder der Landkreis, weshalb dieser sich beteiligen soll. Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU) soll nun mit dem Landkreis über die Höhe verhandeln. (ddy)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hochwasser im Landkreis: Tegernsee und Schliersee erreichen Meldestufen - BRB: Ausfälle und Verspätungen
Die Hochwasserlage im Landkreis Miesbach spitzt sich zu. Die Pegel von Schlierach, Leitzach, Mangfall, Schliersee und Tegernsee steigen. Straßen sind überflutet und …
Hochwasser im Landkreis: Tegernsee und Schliersee erreichen Meldestufen - BRB: Ausfälle und Verspätungen
Andreas Schubert gestorben: Der Asphalt-Cowboy vom Tegernsee
Gmund – Andreas Schubert ist Fernfahrer fürs Leben - es ist eine Sucht, sagt er. Dabei hätte er schon mal fast aufgehört. Ein Porträt des Stars der DMAX Kultserie …
Andreas Schubert gestorben: Der Asphalt-Cowboy vom Tegernsee
Einbruch in Neuhauser Café: Täter hebeln Fenster auf und plündern Kasse
Täter haben in einem Neuhauser Café ein Fenster aufgehebelt und die Kasse und einen Geldbeutel geplündert. Die Polizei sucht Zeugen.
Einbruch in Neuhauser Café: Täter hebeln Fenster auf und plündern Kasse
Abschiebe-Angst bei Wolf Haardesign: Flüchtling und Chefin kämpfen für Verbleib
Naim Karimi ist 2015 aus Afghanistan nach Deutschland geflohen. Seit vier Jahren arbeitet er für Wolf Haardesign in Miesbach, ist inzwischen wichtigster Mitarbeiter im …
Abschiebe-Angst bei Wolf Haardesign: Flüchtling und Chefin kämpfen für Verbleib

Kommentare