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Schwerer Unfall auf der Autobahn

Lebensgefährlich verletzt

Irschenberg - Ein schwerer Unfall auf der Autobahn bei Irschenberg hat am Montag drei Verletzte gefordert. Einer davon schwebt sogar in Lebensgefahr. Die Autobahn war für zwei Stunden komplett gesperrt.

Wie die Polizei meldet, befuhr ein 37-Jähriger kosovarischer Dachdecker gegen 08.50 Uhr mit einem Kleintransporter die Steigung des Irschenbergs. Vor ihm: ein Container-Lkw aus München, der von einem 36-jährigen kosovarischen Lkw-Fahrer gesteuert wurde. Wegen des dichten Verkehrs im Bereich Irschenberg musste der Lkw seine Fahrt verlangsamen. Wohl aufgrund der tiefstehenden Sonne erkannte der Fahrer des Kleintransporters die geringere Geschwindigkeit des Lkw zu spät und musste scharf nach links ausweichen. Dies tat er jedoch zu spät. Der Kleintransporter touchierte den Laster an der hinteren linken Fahrzeugecke. Durch den heftigen Anstoß wurde die Beifahrerseite auf Höhe des Beifahrersitzes und der dahinter befindlichen Sitzbank stark beschädigt und eingedrückt. Die beiden dort sitzenden Dachdecker aus Serbien und dem Kosovo wurden im Fahrzeug eingeklemmt und schwer einer sogar lebensgefährlich am Kopf verletzt. Die beiden mussten durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Irschenberg und Weyarn mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die schwerverletzten Insassen wurden mit Rettungshubschrauber und Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Kleintransporters erlitt einen schweren Schock und wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Der Fahrer des Container-Lkw blieb unverletzt.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde durch die Staatsanwaltschaft München II ein Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs in Auftrag gegeben.

Wegen der Landung des Rettungshubschraubers sowie der Unfallaufnahme musste die Autobahn A8 in Fahrtrichtung Salzburg für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte der Feuerwehren Irschenberg und Weyarn mit insgesamt sieben Fahrzeugen.

Die Anfahrt zur Unfallstelle war für die Einsatzkräfte wie immer sehr beschwerlich, da die Kraftfahrer es wieder einmal nicht schafften eine Rettungsgasse zu bilden und diese dann auch freizuhalten.

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