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Visite: Beim Neujahrsempfang in Schliersee schauten auch die Sternsinger im Rathaus vorbei – hier im Gespräch mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer.

Sixtus-Nadel für die „Lokomotive des Kulturherbsts“

Schliersee - Neujahrsempfang: Johannes Wegmann erhält bei Neujahrsempfang Auszeichnung der Gemeinde Schliersee.

Es ist ein beliebtes Ritual zu Jahresbeginn: Die Gemeinde Schliersee lädt ehrenamtlich Tätige ins Rathaus ein, es wird gemütlich geratscht, Häppchen gereicht und Misstöne vermieden. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer jedenfalls lobte das Engagement der Anwesenden für die Gemeinschaft und die Gesellschaft in den höchsten Tönen, und da der Gemeinderat im März neu gewählt wird, nutzte er die Gelegenheit, dem Gremium für die vergangenen sechs Jahre zu danken. „Die Zusammenarbeit war vorbildlich - für den ganzen Landkreis“, sagte Schnitzenbaumer, dem bei allen lokalpolitischen Themen vor allem immer jene Themen und Termine im Jahr am wichtigsten sind, bei denen Menschen im Mittelpunkt stehen. Zum Beispiel der Bau des neuen Spielplatzes im Kurpark, der Bürgermeister an gleicher Stelle er vor einem Jahr angekündigt hatte, „ein Gemeinschaftsprojekt“, das vergangenes Jahr realisiert wurde. Die für ihn schönste Veranstaltung sei die Feier zum 125-jährigen Bestehen des Schlierseer Trachtenvereins gewesen.

Das neue Jahr betreffend nannte der Hausherr den Alpentriathlon, der mit neuem Veranstalter und ein oder mehrere Nummern kleiner über die Bühne gehen wird (wir berichteten). „Ich freu mich drauf“, so Schnitzenbaumer.

Usus ist inzwischen, dass beim Neujahrsempfang im Rathaus die Sixtus-Nadel für besondere Verdienste um Schliersee verliehen wird. Diesmal wurde im Rathaus Johannes Wegmann geehrt. Der Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins hat den Schlierseer Kulturherbst initiiert und organisiert. Die Veranstaltungsreihe ist inzwischen weit über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus bekannt und beliebt. Zwar hat Wegmann viele Unterstützer, ohne die die Programme nicht so hochkarätig ausfallen würden, doch „er ist die Lokomotive“, sagte Schnitzenbaumer.

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