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Die Skiregion Brauneck-Wegscheid: Ois Easy im Isarwinkel

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Brauneck im Februar: Das Ziel für Wintersportler.
Brauneck: Das Ziel für Wintersportler. © Dietmar Denger

Nicht weit vom Ursprung der schönen Isar bildet das Brauneck-Massiv so prominent wie exponiert den Übergang der bayerischen Alpen ins Alpenvorland.

Das Brauneck-Massiv lädt schon von weither in das westlichste der vier Alpen Plus Gebiete ein, das bereits auf eine lange Geschichte und entsprechend viele Geschichten zurückblicken darf.

Auch wenn Ende der 1950er Jahre die erste Gondel fürwahr eine neue Zeit für den Wintersport im Isarwinkel einläutete – das Skivergnügen am Brauneck ist schon deutlich älter. Bereits aus den Zwanziger Jahren ist dokumentiert, dass sich die „Winterfrischler“ aus München und dem nördlichen Oberland in die Eisenbahn hockten und in Richtung obere Isar aufmachten, um dort fidel, die Latten auf den Schultern, den Berg hinauf zu stapfen. Die, die die Kunst auf den Skiern beherrschten, fanden am Brauneck schon damals ihr Eldorado – das ist auch bis heute so geblieben: Bei allen Könnern steht das Angebot an anspruchsvollen und rasanten Pisten am Brauneck hoch im Kurs. Das Gebiet war in der Vergangenheit Schauplatz von Weltcups und Meisterschaften, in denen es mit einer Menge Adrenalin zur Sache ging.

Keine Frage – das Brauneck steht für sportlichen Anspruch. Den Vergleich mit der Kandahar oder der Streif braucht der Garland jedenfalls nicht zu scheuen. Doch all das sei kein Grund zur Sorge für alle Anfänger, Genussfahrer oder Familien mit Kindern! Auf dem Brauneck findet frei nach dem Motto „Für Kinder und Könner“ jeder sein Lieblingsfleckerl. Es ist sozusagen das Markenzeichen von „Bayerns schönstem Freizeitberg“, dass hier rabenschwarze Pisten neben Familienhängen liegen – und sich Anfänger, Kinder und Athleten das Bergpanorama teilen dürfen, bevor sie in Sachen Hüttengastlichkeit die Qual der Wahl in der kulinarischen Landschaft des Braunecks haben.

Auch die Brauneck Bergbahn bringt Besucher zur Hütte.
Auch die Brauneck Bergbahn bringt Besucher zur Hütte. © Simon Koy

Die Schrödelsteinbahn ist das neue Flaggschiff am Brauneck

Die neue 6er-Sesselbahn erschließt seit vorletztem Winter die sonnenverwöhnten Pisten unterhalb des markanten Schrödelsteins und ersetzt den betagten Finstermünz-Doppelsessel, der den Skifahrern beim Einstieg über 40 Jahre ungebremst in die Kniekehlen schoss. Statt zwei werden nun sechs Personen pro Sessel befördert mit Wetterhaube und beheizten Sitzen.

Für Kinder ist der Einstieg in die Bahn durch das höhenverstellbare Förderband und die automatische Schließung der Bügel besonders sicher und komfortabel. 2.400 Gäste können pro Stunde transportiert werden. Damit werden auch die Lifte im übrigen Skigebiet entlastet, die Wartezeiten verkürzen sich. Auch in Sachen Energieeffizienz ist die neue Bahn ganz weit vorne.

Die Schrödelsteinbahn ist das neue Flaggschiff am Brauneck
Die Schrödelsteinbahn ist das neue Flaggschiff am Brauneck © Fabian Schulz

Skifahren (lernen) am Brauneck

Komplett und umfassend sind auch die Möglichkeiten, die die „Talente von morgen“, also die Kleinsten am Brauneck vorfinden. Insgesamt sieben DSLV-geprüfte Ski- und Snowboardschulen und drei Kinder-Areale sorgen dafür, dass die Kleinen schnell, sicher und mit jeder Menge Spaß die ersten Schwünge im Schnee ziehen können. Der hohe Stellenwert in Sachen Nachwuchs zeigt sich auch in der Arbeit des Skiclubs Lenggries, der zu den erfolgreichsten Deutschlands gehört und jede Menge erfolgreiche Skifahrer und Skifahrerinnen hervorgebracht hat. Michi Gerg, Bronzemedaillengewinnerin bei der WM in Vail, ist eine davon und betreibt heute eine eigene Skischule am Brauneck. Einzigartig ist auch das Snowboard-Nachwuchsprojekt Shred Kids von Schneesturm, einer Schule, die sich einzig und allein dem Thema Snowboarden verschrieben hat.

Das Brauneck ist also ganz im Zeichen des Alpen Plus Mottos „Skifahrn dahoam“ offen für Neues und bereit für die Zukunft. Und das seit, wenn man so will, fast einem ganzen Jahrhundert.

Mehr erfahren: www.alpenplus.com und https://www.facebook.com/alpenplus/

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