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Ein Problem, das den Mietern auf den Nägeln brennt: Die Parkplatzsituation

Nach Gespräch bei der Regierung von Oberbayern

"Soziale Stadt" wiederbelebt

Hausham - Das Projekt schien schon gestorben, doch nun erfährt die "Soziale Stadt" in Hausham eine Wiederbelebung. Ziel ist es, die Auerbergsiedlung aufzuwerten.

Erfreuliche Wendung beim Projekt „Soziale Stadt“ in Hausham. Bei einem Termin hat die Regierung von Oberbayern gegenüber der Gemeinde erklärt, dass deren Wünsche durchaus mit den Förderrichtlinien zusammenpassen. Davon war nicht unbedingt auszugehen. Jetzt kann Hausham erste ernsthafte Schritte planen, um die Auerbergsiedlung aufzuwerten. Bürgermeister Jens Zangenfeind (FW) möchte noch heuer Konkretes abliefern.

Das Projekt tingelte jahrelang in der Warteschleife. Von einem Kümmerer war die Rede und von anderem mehr, das Städteplaner gern sozialen Brennpunkten angedeihen lassen. Nur: um einen solchen Brennpunkt handelt es sich bei er Auerbergsiedlung gar nicht, findet jedenfalls Zangenfeind, und noch viel entscheidender: Die Bewohner wünschen sich ganz andere Dinge, als die, die bisher auf dem Tisch lagen. Das hatte eine Befragung fast aller Haushalte ergeben, die Gemeinderat Gerhard Klante (FW) in mühevoller Arbeit durchgezogen hatte (wir berichteten).

Die Top-Wünsche der Anwohner waren: ein vernünftiger Spielplatz und diverse Maßnahmen an der Verkehrsführung sowie der Parkplatzsituation. Der erste Eindruck war: Mit den „Sozialen Stadt“-Förderrichtlinien hat das nicht viel zu tun. Jetzt ist klar: doch. Die Gemeinde könnte für ihre Maßnahmen bis zu 60 Prozent staatliche Förderung bekommen.

Das Herrichten des Spielplatz allerdings wäre Sache des Eigentümers, der Wohnen Bauen Grund (WBG). Mit deren Geschäftsführer Bernhard Sautter hat Zangenfeind inzwischen gesprochen, und nach Angaben des Bürgermeisters hat er Bereitschaft bekundet, auch finanziell tätig zu werden. Zwischen WBG und Mieter herrscht bekanntlich nicht das beste Verhältnis. Auch daran möchte Zangenfeind arbeiten und einen Anwohnerbeirat vorschlagen. Darüber gesprochen werden soll bei einer Anwohnerversammlung am 3. März (19 Uhr, Mittelschule). Hier haben die Betroffenen die Chance, Vorschläge zu machen. Im Vorfeld wird die Gemeinde die Ergebnisse der Umfrage auf ihre Homepage stellen – wohl nächste Woche.

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