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Sparkasse beauftragt externe Prüfer

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Miesbach - Die Kreissparkasse hat sogenannte Compliance-Experten damit beauftragt, alle jetzt diskutierten Aktivitäten bis in die Vergangenheit hinein unter die Lupe zu nehmen.

Das geht aus einem Rundschreiben an die Mitarbeiter hervor, das unserer Redaktion vorliegt. Dem Vernehmen nach soll sich eine Münchner Kanzlei, die darauf spezialisiert ist, Unternehmen auf die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien zu überprüfen, alle Aktivitäten der vergangenen Jahre genau anschauen. Insbesondere geht es dabei auch um Übernahme von Kosten für die Geburtstagsfeiern von Landrat Jakob Kreidl (CSU) und Vize-Landrat Arnfried Färber (FWG). Als weiteren Schritt soll die Kanzlei Verhaltensregeln für die Zukunft aufstellen.

Rechtlich ist wohl alles einwandfrei gelaufen. Die betreffenden Jahresabschlüsse wurden von der Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes testiert, zudem sind regelmäßig Prüfer der Regierung von Oberbayern, der Bundesbank und der Finanzaufsicht Bafin im Haus. Der Kreissparkasse geht es nun in erster Linie um das Urteil eines externen, unabhängigen Büros.

Bis zum Ende des Wahlkampfs werde sich das Kreditinstitut zum Fall Kreidl nicht mehr äußern, heißt es in dem Rundschreiben: „Aufgrund verschiedener Hinweise auch aus Kundenkreisen sowie in Anfragen sehen wir, dass das Thema wahlkampfpolitisch verwendet wird und die Sparkasse hier instrumentalisiert wird.

sh

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