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Bleibt in Miesbach: Axel Hauner und das von ihm geführte Unternehmen Telair

Aus der Wirtschaft

Telair-Verkauf unter Dach und Fach

Es ist vollbracht: Die Miesbacher Firma Telair bekommt einen neuen Besitzer. Künftig gehört sie zum US-Konzern Transdigm. Das Wichtigste: In Miesbach braucht keiner um seinen Arbeitsplatz fürchten.

Vier Jahre nach dem Verkauf an die AAR Corporation geht der Miesbacher Hersteller von Luftfracht-Ladesystemen in neue Hände. AAR (Illinois/USA) und der baldige Neu-Eigentümer Trandigm mit Sitz in Cleveland (Ohio) haben nun bekannt gegeben, dass sie sich handelseinig sind. Telair geht für 725 Millionen US-Dollar über den Tisch. Weltweit sind 600 Mitarbeiter betroffen. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagt Axel Hauner, Geschäftsführer von Telair International in Miesbach. Gut bedeutet vor allem für jene der 280 Mitarbeiter im Oberland, die womöglich um ihren Arbeitsplatz gebangt haben: „Der Standort Miesbach wird definitiv unverändert fortbestehen.“ Hauer: "Hier sitzt ein gut funktionierendes Unternehmen. So etwas verlegt man nicht, sondern lässt es tun, was es gut kann."

Mit der Transdigm Group hat ein Konzert zugeschlagen, der beschrieben wird als „ein weltweit führender Konstrukteur, Hersteller und Lieferant von technisch ausgefeilten Flugzeugkomponenten in praktisch allen Linien- und Militärflugzeugen, die heute in Betrieb sind“. Bedeutend für Miesbach ist, dass der Neu-Eigentümer aus der eigenen Branche kommt. „Transdigm hat uns strategisch begehrt, weil wir als sinnvolle Ergänzung zu dem gesehen werden, was schon im Portfolio ist“, sagt Hauner. 

AAR hatte Telair vor gut drei Jahren für rund 295 Millionen Dollar gekauft, und rechnet mit einem Vorsteuergewinn von 200 Millionen Dollar nach Abzug der Kosten für den Verkauf. Als Grund für seinen Schritt gibt der Konzern an, sich auf Dienstleistungen für die Luftfahrt und die Forschung konzentrieren zu wollen.

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