Maibaumaufstellen in Parsberg
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Mit Hilfe des Autokrans der Firma Waldschütz wurde der Parsberger Maibaum in die Höhe gestemmt.

Brauchtum in Corona-Zeiten

Maibaum-Aufstellen 2021: Mit Maske und Autokran die Tradition gepflegt

Wegen der Coronakrise wurden heuer nur wenige Maibäume im Landkreis Miesbach aufgestellt. Wo die Vereine dennoch tätig wurden, kam der Kran zur Hilfe.

Wies/Parsberg - Im fünfjährigen Rhythmus stellen die Dorfvereine aus Wies normalerweise gemeinsam ihren Maibaum am Anwesen beim Hahner in Schweinthal auf. Doch die Corona-Pandemie verhinderte bereits im vergangenen Jahr das Fortführen dieser Tradition. Da auch heuer kein traditionelles Maibaumaufstellen mit den zugehörigen Feierlichkeiten möglich war, entschlossen sich die Verantwortlichen, den Maibaum, der seit zwölf Monaten in einem Schuppen lagerte, heuer am Mai-Feiertag mit Hilfe eines Krans und unter Einhaltung der Corona-Vorgaben aufzustellen.

Ausgerüstet mit Masken, machten sich die Helfer in Wies an die Arbeit. Bemalt wurde der Baum heuer aufgrund der Umstände nicht.

Bemalt wurde der Baum aufgrund der Umstände nicht, lediglich die Zunftschilder wurden angebracht. Nun soll der Maibaum für drei Jahre stehen bleiben, um dann wieder im gewohnten Rhythmus 2024 neu errichtet zu werden. „Wir hoffen, dass das Aufstellen, dann wieder ein großes Fest wird“, sagt der Vize-Vorsitzende der Wieser Feuerwehr, Michael Wöller. Sein Dank galt der Familie Wiegand vom Hallmannshof, die den Baum gestiftet hatte.“

Auch in Parsberg wurde unter Einhaltung von Abstands- und Masken-Regeln ein stattlicher Maibaum in die Höhe gehievt. Wegen Corona kam auch hier der Autokran der Firma Waldschütz zum Einsatz. Im Gegensatz zum Wieser Exemplar war der Stamm weiß-blau bemalt worden.

Thomas Spiesl

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