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Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte

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In unserem Adventskalender öffnen wir bis Heiligabend jeden Tag ein Türchen und stellen einen besonderen Menschen und seinen persönlichen Advent vor.

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1 / 21Unser Türchen für Heiligabend: Mitten in Holzkirchen wird an Heiligabend Weihnachten zum spirituellen Erlebnis. Die Kinderkrippenfeier auf dem Marktplatz hat sich zum Publikumsmagnet gemausert, zuletzt verfolgten 1000 Menschen das Weihnachtsspiel unter freiem Himmel. Als Regisseurin fungiert Daniela Groeger, die selbst immer ergriffen ist von der besonderen Stimmung. Viel Spaß und frohe Weihnachten! © Daniela Groeger
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2 / 21Unser Türchen zum 23. Dezember: Im Advent ist es draußen kalt und dunkel. Es ist eine Zeit, in der Besuche noch wichtiger sind als sonst. Eben darum ist Sonja Negele in der Vorweihnachtszeit noch häufiger im Tegernseer Seniorenheim Schwaighof anzutreffen als sonst. Die 76-Jährige aus Rottach-Egern ist Vorsitzende des Helferkreises Schwaighof und engagiert sich bereits seit 27 Jahren für Heimbewohner, um die sich keine Angehörigen kümmern. Dabei hat Negele einiges zu tun. Sie sorgt für Besuche, organisiert auch kleine Ausflüge und gemütliche Treffen. Gemeinschaft ist ihr wichtig. „Gerade jetzt kommen die Leute ja wenig raus“, weiß Negele. Ihr eigene Adventsfreude, das ist die Freude, die sie anderen wie Marianne Dahlke, die auf den Rollstuhl angewiesen ist, bereitet. Dazu gehören auch süße Präsente: Negele zaubert in ihrer Küche feine Weihnachtsplätzchen, die sie an ihre Schützlinge verschenkt. © Andreas Leder
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3 / 21Unser Türchen zum 22. Dezember: Eine Vorweihnachtszeit ohne Christstern, Amaryllis & Co.? Für viele Menschen undenkbar. Hochkonjunktur haben im Advent entsprechend Blumengeschäfte und Gärtnereien wie die von und Claudia Jähne in Hausham. Für die 58-Jährige zählen die Wochen vor Heiligabend zu den „arbeitsreichsten des Jahres“, wie sie sagt. Schließlich wollen viele ihrer Kunden individuelle und kreativ umgesetzte Gestecke, um ihrer Weihnachtsdekoration das gewisse Etwas zu verleihen und sich vom 08/15-Einerlei aus Super- und Baumarkt abzusetzen. „Besonders und schön soll es sein“, weiß Jähne, die das Geschäft an der Tegernseer Straße gemeinsam mit ihrem Mann seit 30 Jahren führt. Obwohl die Haushamerin nur wenig Gelegenheit hat, die staade Zeit zu genießen, liebt sie den vorweihnachtlichen Trubel, die viele Arbeit und die teils hohe Belastung. „Vor allem vor dem ersten Advent und in der Woche vor Weihnachten geht es besonders rund.“ Sicher, jede Jahreszeit habe natürlich ihren ganz eigenen Reiz. „Die Arbeiten, die wir im Advent umsetzen, sind aber besonders kreativ“, findet Jähne. © Thomas Plettenberg
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4 / 21„Jedem gefällt ein anderer“: Diese Großfamilie fällt ihren Baum selbst. Warum, lesen Sie hier. © Andreas Leder
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5 / 21Das Türchen zum 20. Dezember: Die Regens-Wagner-Stiftung und die vhs organisieren ein Plätzchenbacken für Menschen mit Behinderung. Beim Kurs geht’s besinnlich zu. Was die Teilnehmer gebacken haben und ob alles geklappt hat, erfahren Sie in unserer Adventsgeschichte. © Georg Jackl
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6 / 21Unser Türchen zum 19. Dezember: Edigna von Godin ist 88 Jahre alt und lebt seit einem Jahrzehnt in der Rottacher Seniorenresidenz KWA Stift Rupertihof. Sie selbst macht gern Geschenke. Und weil sie weiß, dass auch ihre Mitbewohner gerne Angehörige und Freunde mit kleinen Präsenten überraschen wollen, organisiert sie jedes Jahr einen Basar im Haus. Dort können auch Senioren, die nicht mehr in der Lage sind, das Haus zu verlassen, für ihre Lieben oder sich selbst einkaufen. Sie genießen dabei ein oft vermisstes Shopping-Erlebnis. „Ich mache das, weil es den Leuten Freude bereitet, mal wieder selbst das Portemonnaie zu öffnen“, meint Godin. Um den Adventsbasar zu bestücken, basteln Godin und eine ganze Schar von Helferinnen schon viele Wochen zuvor allerlei Weihnachtliches. Den Erlös spendet die Gruppe stets an einen sozialen Zweck. Schließlich wollen Godin und ihr Team nichts verdienen, sondern adventliche Freude bereiten. Der Ertrag kann sich übrigens sehen lassen: Manches Mal sind über 1000 Euro zusammengekommen. © Andreas Leder
Mesnerin Brigitte Denz und der Kranz in der Miesbacher Stadtpfarrkirche
7 / 21Das Türchen zum 17./18. Dezember: Ein Ritual vor jedem Gottesdienst ist in der Adventszeit für Brigitte Denz das Anzünden der Kerzen auf dem Adventskranz in der Stadtpfarrkirche. Den Kranz hat sie selbst gebunden und der misst immerhin 1,20 Meter Durchmesser. Vor Jahren war das Anzünden noch richtig kompliziert. Wie sie das jetzt macht, erzählt sie in unserer Adventsgeschichte. © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
8 / 21Zum 16. Dezember: „Eine Reise ins Erzgebirge lohnt vor allem in der Vorweihnachtszeit“, ist sich Ines Weinzierl (47) sicher. In der besinnlichen Zeit verwandeln die Bewohner der sächsischen Region ihre Fenster in ein Meer aus Lichtern, ein Meer aus „Schwibbögen“. Das sind Lichterbögen mit einer langen Tradition.Sie symbolisieren das Leben der Bergleute und ihrer Familien. Bis Ende des 16. Jahrhunderts wurde im Erzgebirge Silber abgebaut. Die Bergleute kamen immer zur letzten Schicht vor Weihnachten, der Mettenschicht, zusammen und besuchten in den Silberminen Gottesdienste. Zuvor hängten sie ihre Lampen an den Eingangsbogen der Mine. So ergibt sich die Form der traditionellen Schwibbögen, ein beleuchteter Halbkreis.Im Mittelpunkt der Bögen werden in feinster Holzschnitztechnik zwei Bergleute, ein Schnitzer und eine Klöpplerin gezeigt. Die drei Haupterwerbsquellen der Landbevölkerung des 18. und 19. Jahrhunderts. Ines Weinzierl stammt aus dem Erzgebirge, lebt aber seit 1984 in Bayern, seit 2001 in Otterfing. „Ich liebe diese Tradition und habe selbst fünf Schwibbögen in unsere Fenster gestellt.“In ihrer Heimat Annaberg-Buchholz sind die Lichterbögen jetzt in jedem Fenster zu sehen. „Sie sollten den Bergleuten früher den Weg nach Hause weisen. Heute stellen wir sie zum ersten Advent auf“, erklärt Weinzierl, die auch erste Vorsitzende des Otterfinger Gartenbauvereins ist. „Wenn erst die Schwibbögen stehen, kann Weihnachten kommen.“ © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
9 / 21Das Türchen zum 15. Dezember: Kinder, die in den 24 Tagen bis Weihnachten in den Laden der Naturkäserei TegernseerLand am Reißenbichlweg in Reitrain kommen, erleben eine ganz besondere Überraschung. Nein, es ist nicht der Heumilch-Käse, der hier „überraschenderweise“ seinen Duft verbreitet: Es ist ein 1,20 Meter hoher und einen Meter breiter Adventskalender, der im Laden in der Naturkäserei steht. „Wir haben ihn von einem Schreiner anfertigen lassen“, sagt Verwaltungs- und Marketing-Leiterin Sabine Meier (Foto). Wenn Nachwuchs hereinspaziert, füllt sie die Türchen heimlich mit einer Überraschungstüte. Darin stecken...? Wir verraten es nicht. Wer neugierig ist, muss selbst zur Käserei kommen und nachschauen. © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
10 / 21Das Türchen zum 14. Dezember: Jedes Jahr im Advent produziert Michael Falkenhahn (49) aus Otterfing mit seinen Söhnen und Freunden gut 21 Kilo Plätzchen. Warum nur? Ein Besuch. © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
11 / 21Unser Türchen zum 13. Dezember: Wer bei der Schlierseer Feuerwehr seinen Christbaum kauft, der tut gleich dreifach Gutes – für sich selbst und andere. Zum einen geht der Erlös an die Feuerwehr, die davon Gerätschaften kauft oder in die Ausbildung investiert. Dann stimmt die Qualität: „Wir holen sie selbst in Niederbayern ab.“ Mit sechs Kameraden ist er heuer dorthin gefahren. Weil die Schlierseer beim Einschlagen der Bäume dabei sind, sehen sie sogar, wo die Tannen wachsen. „Und die Qualität ist wirklich sehr gut“, verspricht der Schlierseer. Er habe schon von vielen Kunden die Rückmeldung bekommen, dass die Bäume bis weit nach Heilig Drei König kaum Nadeln verloren haben.Und dann ist da der Service: Schon beim Aussuchen gibt‘s Glühwein und Plätzchen - und dann die Lieferung freihaus im gesamten Ortsgebiet Schliersee und Neuhaus. © Ralf Poeplau
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
12 / 21Unser Türchen zum 12. Dezember: Für Lichterglanzin Rottach-Egern zu sorgen, ist Anastasia Stadler als Vorsitzender des örtlichen Verkehrsvereins eine Herzensangelegenheit. Alle Jahre wieder kümmert sich der Verein mit Unterstützung der Gewerbetreibenden und des gemeindlichen Bauhofs darum, dass zur Adventszeit kleine Tannenbäumchen die Straßen säumen. Insgesamt sind es etwa 290 Stück, alle üppig mit elektrischen Kerzen bestückt. Damit die keine zusätzliche Energie fressen, werden sie übrigens mit der Straßenbeleuchtung verknüpft. „Eine total schöne Sache ist das“, schwärmt Stadler, die das Montieren der Mini-Weihnachtsbäumchen zwar dem Bauhof-Team überlässt, aber für die Abwicklung der Aktion sorgt. Der adventliche Lichterglanz soll nicht nur die Urlauber erfreuen, wie Stadler sagt: „Wir machen das auch für die Einheimischen.“ © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
13 / 21Unser Türchen zum 10. Dezember: Klaus Boldt ist der wichtigste Mann am Weyarner Christkindlmarkt. Er arbeitet im Hintergrund und schaut, dass alles rund läuft. Hier geht‘s zur ganzen Geschichte. © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
14 / 21Unser Türchen zum 9. Dezember: Schon in Andechs, wo die lebende Krippe in Miesbach ihren Ursprung hat, spielte Elisabeth Kloss viele Jahre die Maria. Heute, rund 40 Jahre später, kümmert sich die 68-Jährige um die Gewänder der Kinder, die am Krippenspiel mitwirken. Hier geht‘s zu ihrer Geschichte. © Thomas Pletttenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
15 / 21Unser Türchen zum 6. Dezember: Wer zuletzt über den Adventsmarkt in Hundham geschlendert ist, ist der außergewöhnliche Feuerkorb von der Feuerwehr sicher aufgefallen. Verantwortlich für das Stück zeichnet der Hundhamer Kfz-Meister Andreas Bichler, der in Hausham seine Werkstatt betreibt. „Wenn es um außergewöhnliche Ideen geht, war die Hundhamer Feuerwehr schon immer Vorreiter“, sagt der 38-Jährige. Für die Adventszeit wollte er unbedingt etwas entwickeln, das sich auf die Feuerwehr bezieht. Was lag da näher, als die grundlegenden Aufgaben und den Wahlspruch der Wehr, nämlich „Löschen, bergen, retten, schützen“ sowie das Emblem der Hundhamer Floriansjünger in Szene zu setzen. Bichler machte sich auf die Suche nach einer Firma, die die Teile schließlich mittels Lasertechnik anfertigte. Die Endmontage übernahm der Atemschutzleiter aus Hausham persönlich. © Georg Jackl
Mit einer vergleichsweise kleinen Kinderschar hat Tanja Voß heuer das Krippenspiel einstudiert. Am Sonntag war es bereits in der Angerlkirche in Hauserdörfl zu sehen.
16 / 21Das Türchen zum 5. Dezember: Für Tanja Voß beginnt die Adventszeit schon vor dem Oktober. Zumindest gedanklich. Denn was sie vorhat, muss lange im Voraus geplant werden. Hier geht‘s zu ihrer Geschichte. © Thomas Plettenberg
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17 / 21Das Türchen zum 3./4. Dezember: Plätzchenbacken im Seniorenheim - Für Altenpflegerin Marina Stenpaß (2.v.l.) vom Schwaighof ist ihr Beruf eine Berufung. Jedes Jahr im Advent nimmt sich die 29-jährige nämlich viel Zeit, um mit den Senioren im Schwaighof Plätzchen zu backen. Das geht nur außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit. Hier gibt es die ganze Geschichte. © Thomas Plettenberg
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18 / 21Das Türchen zum 2. Dezember: Das rote Band - eine Familientradition der Familie Paul in Warngau: Als der heute Zwölfjährige Christoph Paul (vorne) noch klein war, konnte er es gar nicht erwarten, bis das Christkind kommt. Da kamen die Eltern, Cathrin und Oliver Paul, auf die Idee, die Zeit mit einem Waldspaziergang zu verkürzen. Zehn Jahre ist das her. Im Wald fiel der Familie ein Baum auf, um dessen Stamm ein rotes Geschenkband gebunden war. „Wir haben dann ein kleines Stück vom Band abgeschnitten und an unseren Weihnachtsbaum gehängt. Das wurde schnell zur Tradition“, erzählt die Mutter. „Vor ein paar Jahren war das erste Geschenkband dann verbraucht“, sagt Cathrin Paul. „Da haben wir uns einen anderen Baum gesucht und selbst ein Band darum gewickelt. Davon schneiden wir jetzt immer ab.“ © Andreas Leder
Walter Holzfurtner aus Hausham und seine Krippe
19 / 21Das erste Türchen: Ein Haushamer und sein Werk: Walter Holzfurtner senior rückt die Hirten in der Ganzjahreskrippe in der Pfarrkirche St. Anton zurecht. Alles ist für die Ankunft des Engels vorbereitet. Hier geht‘s zu ganzen Geschichte. © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
20 / 21Unser Türchen zum 8. Dezember: Die Mitglieder der Landjugend Gmund können nicht nur feiern, was sie jährlich mit ihrem Weinfest in der Gasse beweisen. Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht – das hat sich der zünftige Verein ebenso zur Aufgabe gemacht. Der Nikolausmarkt in Gmund war da – wie auch in den Jahren zuvor – eine gute Gelegenheit, um Geld in die Kasse zu bekommen. Und dafür legt sich auch Maxi Bichler (l.), der neue Vorsitzende der Landjugend, ins Zeug. Er backte Crêpes heraus, füllte sie nach Wunsch mit Marmelade oder Schokocreme, bestreute sie mit Puderzucker und machte damit die Besucher am Stand glücklich. Der Erlös wird heuer dem Haus Bambi gespendet. © Thomas Plettenberg
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
21 / 21Unser Türchen zum 7. Dezember: Christine Hampl aus Wall hat sich für Advent etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Einen Adventskranz aus Bierkrügen. Hier geht‘s zur ganzen Geschichte. © Andreas Leder

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