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Verabschiedet sich endgültig aus Miesbach: der Baumarkt Obi im Gewerbegebiet Nord. 

Verkleinerter Markt kam bei den Verbrauchern nicht an

Obi in Miesbach sperrt zu

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Miesbach – Zum Jahresende schließt der Obi-Baumarkt im Miesbacher Gewerbegebiet Nord. Das Modell, das vor vier Jahren aus der Not geboren worden war, hat sich am Ende nicht halten können.

Von Anfang an war klar, dass der Standort Am Windfeld 28-30 nur eine Notlösung ist. Über viele Jahre gehörte Obi in einer herkömmlichen Größe zur Stadt Miesbach – erst im Gewerbegebiet Ost, dann vergrößert im neuen Gewerbegebiet Nord Am Windfeld 8. Bis 2011, als Konkurrent Hagebau den Standort übernahm. Gewissermaßen eine feindliche Übernahme.

Obi wie Hagebau betreiben ihre Märkte zum Teil nicht selbst. Sie arbeiten mit Franchise-Unternehmen zusammen und fungieren dabei nur als Einkaufs- und Marketing-Verband. In Miesbach hatte die VES GmbH über 20 Jahre den Obi-Markt. Diese verlängerte den auslaufenden Vertrag 2011 jedoch nicht, sondern wechselte zur Konkurrenz.

Doch so einfach wollte sich Obi nicht aus der Kreisstadt und damit aus dem Landkreis verdrängen lassen – und man wurde in direkter Nachbarschaft fündig. Die Baumarkt-Kette zog in das Gebäude, in dem vormals das Autohaus Meyer seinen Sitz hatte. Der Nachteil war die Fläche: Während der platzintensive Baumarkt vorher eine 7000 Quadratmeter große Fläche hatte, musste man sich nun mit maximal einem Drittel begnügen. „Klein, aber Obi“ – so warb die Kette im September 2012 zur Neueröffnung ihres Markts. Man hatte zwar nicht alles vorrätig, wollte aber alles bei Bedarf bestellen.

Ein Konzept, das aus heutiger Sicht nicht wirklich funktionierte. Denn erfahrungsgemäß lebt gerade der Do-it-yourself-Markt vom Mitnehmen, nicht vom Bestellen. Und die bestehenden Kapazitäten waren ausgereizt: Eine Erweiterung des neuen Geschäfts hatte Obi zwar angedacht, jedoch war dazu das vorhandene Areal zu klein.

Wie Obi auf Nachfrage unserer Zeitung schriftlich antwortete, läuft der Mietvertrag zum Jahresende aus. „Allen Mitarbeitern wurde eine Weiterbeschäftigung in den nächstgelegenen Märkten angeboten.“

ddy

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