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Es eilt: Das alte Jod- und Schwefelbad in Bad Wiessee wird abgerissen.

Bad Wiessee kann aufatmen

Schweizer ziehen Option fürs Jodbad 

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Die Zitterpartie ist beendet: Laut Wiessees Bürgermeister Peter Höß hat das Schweizer Unternehmen SME die Option für das Jodbad-Gelände gezogen. Ende Januar ist Übergabe, jetzt muss das Geld fließen.

Bad Wiessee– Für Wiessees Bürgermeister Peter Höß hat das Jahr 2018 gut begonnen. „SME hat die Option gezogen“, erklärt Höß auf Nachfrage. Die Option auf den Kauf des alten Jodschwefelbads mitsamt der Wandelhalle nämlich. Wie berichtet, plant das Schweizer Unternehmen SME (Sports Medicine Excellence Group) auf dem Gelände ein Aktivitätshotel der Extraklasse, gepaart mit einem Medizin-Zentrum und nobler Gastronomie in der Wandelhalle. Während der Planungsphase war das Gelände noch im Eigentum der Gemeinde. Ende Januar will die Gemeinde SME Gebäude und Grundstück offiziell übergeben.

Bis dahin sollte dann auch der Kaufpreis geflossen sein. Sieben Millionen Euro sind vereinbart. Eine runde Million muss die Gemeinde allerdings gleich wieder in den Abriss stecken. Den muss die Kommune noch finanzieren.

Gleich nach der Übergabe dürften auch die ersten Abrissarbeiten am Jodbad beginnen, meint Höß. Es eilt: Mit Rücksicht auf den Naturschutz sollten die wichtigsten Arbeiten bis zum April abgeschlossen sein.

All dies wird auch Thema des Neujahrsempfangs sein, zu dem der Bürgermeister am Sonntag, 21. Januar, um 11.30 Uhr ins Hotel Zur Post einlädt. Alle Bad Wiesseer sind dort willkommen. Allerdings dürften sich CSU-Mitglieder in einem Zwiespalt befinden: Zeitgleich findet auf Gut Kaltenbrunn der Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbands mit Ministerpräsident Horst Seehofer statt.

Eine Terminkollision, die Höß bedauert. „Ich habe das im Vorfeld nicht gewusst, sonst hätte ich unseren Neujahrsempfang anders gelegt“, meint er. Zumal Höß, Mitglied des Wiesseer Blocks, als Bürgermeister eine persönliche Einladung der Kreis-CSU zum Empfang erhalten hat, wie auch im Vorjahr. Dafür hat Höß nun schon einen guten Vorsatz für die Terminplanung 2019: „Ich werde mich bessern.“  

jm

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