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Freuen sich auf den Neustart am 20. April im öffentlichen Lokal des Wiesseer Yacht-Clubs: Andreas und Andrea Würtz sowie Yacht-Club-Vorsitzender Peter Kathan. 

Aus dem „Seepferdchen“ wird das „Culina Bavariae an der Finnerbucht“

Frischer Wind im Yacht-Club-Restaurant

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Der Ex-Pächter vom Wiesseer Hof ist wieder da: Andreas Würtz hat das öffentliche Restaurant des Yacht-Clubs übernommen. Eröffnung ist am 20. April.

Bad Wiessee – Wenn Hotelbetreiber oder Köche den Tegernsee verlassen, dann tun sie das oft nicht für immer, sondern tauchen wieder auf und bleiben damit dem Tal erhalten. In diesem Fall ist das so: Andrea und Andreas Würtz, zuletzt Pächter des Hotels Wiesseer Hofs, haben das öffentliche Restaurant im Yacht-Club Bad Wiessee übernommen und eröffnen dort am 20. April.

Aus dem früheren „Seepferdchen“ wird „Culina Bavariae an der Finnerbucht“ – unter diesem Namen startet das Wiesseer Gastronomenpaar neu durch. „Das neue Konzept steht für Qualität, Erhalt von Traditionen und Heimatverbundenheit“, erklärt Würtz, der sich damit keinesfalls neu erfindet. Denn schon im Wiesseer Hof legte er größten Wert auf diese merkmale.

Auf der Karte im Yacht-Club-Restaurant werden bayerisch-alpenländische Gerichte stehen, die auf traditionellen Rezepten basieren, allerdings natürlich und modern interpretiert sind. Neben Spezialitäten vom Gartengrill wird es auch regionale Klassiker sowie vegane und vegetarische Gerichte geben. Würtz und der Yacht-Club wollen dafür sorgen, dass das Lokal künftig nicht nur von Segel- und Wassersportfreunden besucht wird. Auch Radfahrer und Spaziergänger auf dem direkt angrenzenden Rad- und Wanderrundweg sollen hier einkehren.

„Für uns war es wichtig, ein Konzept zu finden, das regional, bodenständig und bezahlbar ist“, sagt Peter Kathan, Vorsitzender des Yacht-Clubs Bad Wiessee mit über 300 Mitgliedern. „Und das glauben wir mit Culina Bavariae gefunden zu haben.“ Er und der ganze Club würden sich sehr auf die neue Partnerschaft freuen, betont Kathan. 

Bis es richtig losgeht, wird das Gebäude noch auf Vordermann gebracht. Maßnahmen zum Hochwasserschutz wie die Verlegung der Heizung müssen ergriffen, eine behindertengerechte Toiletten-Anlage eingerichtet werden.

Andreas Würtz ist gelernter Koch und hat sein Geschäft von der Pike auf gelernt. Er betreibt zudem die Steinberg Hotel & Gastronomie Betriebs- und Beratungs GmbH. Mit dem Wiesseer Hof, den Hotelier Korbinian Kohler im Herbst 2017 gekauft hat und inzwischen komplett saniert, hat er abgeschlossen. Weil der vorige Hotelbesitzer Johann Steiger nicht bereit gewesen sei, nötige Sanierungen durchzuführen und Brandschutz-Auflagen zu erfüllen, hätte er keine Chance gehabt, das Hotel langfristig und wirtschaftlich erfolgreich zu führen, so Würtz. „Wir hatten keine Zukunftsperspektive, daher haben wir den Wiesseer Hof verlassen“, erklärt der Gastronom, der nun an der Finnerbucht für frischen Wind sorgt.

gr

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