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Auf dem freien Grundstück zwischen der Nordseite des Badeparks und dem Breitenbach soll das Heizkraftwerk entstehen. Der Standort ist umstritten.

Nach Ablehnung von Antrag

Heizwerk-Standort: Anlieger wollen Protest verstärken

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Der Antrag zweier CSU-Gemeinderäte, den Standort fürs geplante Heizkraftwerk am Wiesseer Badepark noch einmal zu überdenken, fiel durch. Die Anlieger jedoch wollen ihren Protest fortsetzen. Und noch verstärken.

Bad Wiessee - Seit Bekanntwerden der Heizwerk-Pläne protestieren die Anlieger des geplanten Standorts am Badepark vehement gegen das Projekt. Sie befürchten unter anderem eine massive Beeinträchtigung durch den zu erwartenden Lkw-Verkehr und argumentieren zudem, dass sich der Zweckbau an dieser Stelle nicht mit dem Ortsbild Bad Wiessees vereinbaren lasse. „Das verstößt eindeutig gegen die Ortsgestaltungssatzung der Gemeinde“, meint Hans-Gerd Lau, Sprecher der Interessengemeinschaft.

Lau hat die Sitzung des Gemeinderats am Donnerstagabend persönlich verfolgt und zeigte sich wenig überrascht darüber, dass der Alleingang der beiden CSU-Vertreter keinen Erfolg hatte. „Da hatten wir keine falschen Erwartungen“, sagt der Wiesseer. Bedauerlich findet er allerdings die Tatsache, dass die Bedenken der Anlieger und Bürger in der gesamten Debatte „keine Rolle spielten“. „Da geht es nur um wirtschaftliche Interessen“, sagt Lau, der bis vor Kurzem auch ehrenamtlicher Beschwerde-Manager der Gemeinde Bad Wiessee war.

Laut dem Sprecher liegt der Gemeinde mittlerweile eine Liste mit knapp 80 Unterschriften von Gegnern des geplanten Standorts vor. Und es sollen noch mehr werden. Lau möchte die Sammlung auf den gesamten Ort ausweiten. Mitte März sei zudem eine Versammlung der Interessengemeinschaft geplant, bei der das weitere Vorgehen besprochen wird. „Wir werden juristische Schritte einleiten“, kündigt Lau schon jetzt an.

gab

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