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Die Kleinen kamen groß raus beim Ballonglühen am Samstagabend: Der Wind war für die großen Hüllen zu stark, so dass nur die Modellballone und nackten Körbe zum Leuchten gebracht werden konnten.

Ballone konnten trotz wechselhaftem Wetter starten

Zweites Wochenende macht „Mega-Montgolfiade“ perfekt

Auch das zweite Montgolfiade-Wochenende hat die Veranstalter nicht enttäuscht: Trotz des wechselhaften Wetters konnten die Ballone an beiden Tagen abheben. Und es gab sogar eine Jungfernfahrt.

Bad Wiessee – An die 30 000 Besucher an den beiden Wochenenden, vier geglückte Ballon-Starts und eine heiße Party mit Promi-Faktor: Von einer „Mega-Montgolfiade“ sprach Peter Rie, Veranstaltungsmanager der Tegernseer Tal Tourismus GmbH, am Sonntag. Trotz des wechselhaften Wetters konnten auch am zweiten Veranstaltungs-Wochenende die Heißluftballone wieder in den Himmel überm Tegernsee abheben – allein am Samstag traten 15 Teams zu einer Fuchsjagd an. Der Bräustüberl-Ballon landete in der Nähe des Kirchsees und setzte dort als Fuchs seine Markierung. Die anderen Piloten mussten so nah wie möglich herankommen. Hier machte der Ballon-Profi und amtierende World-Air-Games-Sieger David Strasmann seinem Ruf alle Ehre – und gewann.

Prominente Stimmungsmacherin: Model und Schauspielerin Giulia Siegel heizte den Montgolfiade-Besuchern ein.

Am Abend dann suchte doch noch ein Wetter-Tief die Montgolfiade heim, so dass das Ballonglühen auf dem Gelände in Bad Wiessee in kleinerer Form stattfinden musste. „Für die großen Hüllen war es einfach zu windig“, berichtet Rie. Stattdessen brachten die Teams eine Reihe Modellballone und die nackten Körbe zum Leuchten. „Ein Candle-Light-Glühen“, sagt Rie und lacht.

So richtig warm wurde den Besuchern, als DJane Giulia Siegel in Aktion trat. Mit Party-Musik vom Feinsten heizte das Model die Stimmung an. „Da hat die Hütte gewackelt“, sagt Rie mit Blick auf die nächtliche Feier in der Westerhof-Alm.

Als am Sonntagvormittag die Ballone zum letzten Mal im Rahmen der Montgolfiade starteten, war auch ein Neuling mit dabei: Ballon-Pilot und Startleiter Michael Unger hob mit dem neuen Tegernsee-Ballon zur Jungfernfahrt ab.

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