Tierisch was los: Korbinian und Susanne Kohler mit zwei Bodypainting-Tigern bei der Eröffnung des Hotels Bussi Baby in Bad Wiessee
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Tierisch was los: Korbinian und Susanne Kohler mit zwei Bodypainting-Tigern bei der Eröffnung des Hotels Bussi Baby in Bad Wiessee
Impressionen von der Eröffnung des Bussi Baby
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Impressionen von der Eröffnung des Bussi Baby
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Neues Hotel eröffnet

Piepshow, Bodypainting und Promi-Gäste - Hotel Bussi Baby erröffnet

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Ein neues Hotel in Bad Wiessee lockt mit anzüglichen Witzen zur Eröffnung - und Lokalprominenz und Bürgermeister geben sich die Klinke in die Hand. 

Bad Wiessee – Bussi rechts, Bussi links. Bei der Eröffnungsparty des Hotels Bussi Baby war der Name Programm. 700 Gäste aus Nah und Fern busselten, ratschten und feierten sich durch die Nacht.

Das Who is Who aus dem Tegernseer Tal flanierte am Freitagabend ebenso wie Partyvolk aus München über den roten Teppich in das Hotel, das einst Kirchenwirt oder Wiesseer Hof hieß. Den neuen Namen „Bussi Baby“, den manch einer anfänglich für einen Scherz oder eine Marketing-Provokation hielt und der nun Monate lang für Diskussionsstoff und Furore sorgte, trägt das Haus nun offiziell. 

Er scheint passend für das von außen Rot angestrahlte Hotel, dessen Inneres im Hipster-Style erstrahlt. Im Treppenhaus glitzert eine Diskokugel, König Ludwig II (als Wandgemälde) hält Hof und - zumindest bei der Eröffnung - wies ein Schild mit der Aufschrift „Zum Vögeln. Dritter Stock“ den Weg nach oben. Im Erdgeschoß, wo ein im Tigerlook bodygepaintetes Pärchen die Gäste begrüßte, lüftete sich auch gleich das Geheimnis der „Peep-Show“, die Hotelier Korbinian Kohler augenzwinkernd angekündigt hatte: Hinter der Tür mit selbiger Aufschrift versteckt sich ein kleiner Technikraum. Drückt man einen Knopf und wagt man einen Blick durch das Guckloch, bekommt man einen kleinen Deko-Piepmatz zusehen, der sich in rotem Licht lustig auf einem alten Schallplattenspieler dreht. Daneben empfängt eine hippe Bar-Rezeption die Gäste. Dahinter geht es in das üppig begrünte Thai-Restaurant, zu den bayerischen Stuben, den am Eröffnungsabend zur Disko mit live DJ umfunktionierten Fest- und Konferenzsaal und den zur Freiluft-Party-Zone gepimpten Hotelvorplatz. 

Insgesamt fünf Bars waren für den Eröffnungsabend eingerichtet. Zwei davon draußen neben den Buden im Beach-Thai- beziehungsweise California-Style, an denen rotes und grünes Thai-Curry, Frühlingsrollen und Saté-Spieße serviert wurden. Bei aktueller Musik, gegen die um 20 Uhr die nahen Kirchglocken kaum ankamen, tauschten hier das Groß der 700 Gäste ihre Eindrücke aus. Zu ihnen gehörten unter anderen Vertreter der Politik, Kollegen aus der Hotel- und Gastro-Szene, hiesige Touristiker, Klinikbesitzer und Ärzte, Banker, Geschäftsleute, Medienvertreter und auch der ein oder andere Bürgermeister. 

Peter Höß war beeindruckt, wie repräsentativ das Haus jetzt da stehe. „Uns ist ja jahrelang unsere ehemalige Postleitzahl ‚8182‘ als angebliches Durchschnittsalter unserer Gäste nachgehangen. Das dürfte jetzt endgültig der Vergangenheit angehören“, freute er sich mit Blick auf das junge Partyvolk. Das jubelte, als Oimerer Beni Hafner, ein freches Einstandsständchen gab und tummelte sich auch im ersten Stock, in der „Mei-Liaba-Suit“, Nr. 107 und dem dazugehörigen Balkon, die Christoph von Preysing vom fußläufig erreichbaren Fischerei-Bistro fest für seine Gäste gemietet hat. Der fischende Partymacher vom Tegernsee hielt hier in einem bunt-gepunkteten Konfetti-Anzug Hof und servierte in Pokalen gebrandeten Bussi-Baby-Roar-More-Wodka mit Red Bull. 

Statt langer Eröffnungsreden ließ Kohler von der Wiesseer Musikvereinigung den Bayerischen Defiliermarsch spielen und rief in die Runde: „Herzlich Willkommen. Es lebe Bayern. Es lebe das Bussi Baby!“ Mehr brauchte es nicht für die Gaste der Easy-Going-Opening-Party. Hinterher fügte Kohler aber noch gegenüber unserer Zeitung augenzwinkernd hinzu: „Ich freue mich sehr, dass die Peep-Show so gut angenommen ist und dass wir einen Weg gefunden haben, die Hemmnisse zu umgehen.“ Und mit ein bisschen mehr Ernst und vor allem Stolz berichtete er von dem „Wahnsinns Buchungsdruck“, den das neue Hotel in seinem Portfolio gerade erleben: „Wir haben so viele Anfragen. So haben wir das noch nie erlebt. Es freut uns, dass das Konzept Akzeptanz gefunden hat“.

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