Bad Wiessee: War dieses Jahr das beste Seefest aller Zeiten?
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„Das beste Seefest aller Zeiten“: Das hörte man am Freitag spätabends vielfach von den Besuchern an der Wiesseer Seepromenade. Rund 12 000 Gäste feierten dort eine Mega-Party. Wiessee toppte damit alle.

Bad Wiessee – „Das beste Seefest aller Zeiten“: Das hörte man am Freitag spätabends vielfach von den Besuchern an der Wiesseer Seepromenade. Rund 12 000 Gäste feierten dort eine Mega-Party. Wiessee toppte damit alle.

Es hat aber auch wirklich alles gepasst. Mit dem Termin vollbrachte die Gemeinde am Westufer auf Anhieb eine Punktlandung in einer der schönsten Sommernächte des Jahres – Sternschnuppen inklusive. Zusammen mit den überdurchschnittlich vielen Bötchen, Segelschiffen und festlich beleuchtete Passagierschiffen in der Wiesseer Bucht ergaben sie eine sensationelle Kulisse für die Feiermeile, die sich entlang der Seepromenade bis hinauf zur „Wirtestraße“, sonst als Adrian-Stoop-Straße bekannt, erstreckte. Dort drängten sich rund um die veritable Konzertbühne und das Floß, auf dem im Laufe des Nachmittags die Wiesseer gemeinsam mit den Schaftlacher Jugendplattlern, Goißelschnoizer und Alphornbläser zu sehen waren, ab 18.30 Uhr rund 12000 Besucher: Gäste, Einheimische, Ausflüger, Partyvolk, Eltern mit Kinder, Senioren, weit mehr als letztes Jahr. Sie ließen die beiden Sieger des Schifferstechens, Simon Weiß (24) aus Rottach und Johannes Hartwig (23) aus Kreuth hochleben. Nach fünf spannenden und umjubelten Durchgängen standen die Gewinner, über die Vizebürgermeister Robert Huber bei der Übergabe des Bierfaßls und des Wurstkranzes sagte: „Hier sind keine Henflinge gefragt.“ Der vielfach fotografierte Spielmannszug wurde von der Musikvereinigung Bad Wiessee abgelöst. Die spielte in seiner 30-Mann (und Frau)-starken Bigband-Formation Hits und Evergreens, beispielsweise von Abba, Udo Jürgens oder Reinhard Fendrich: An den vollbesetzten Tischen und Bänken wippte und schunkelte man mit, dass die Maßkrüge nur so klirrten. 

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Die Kinder hatten einen Riesenspaß mit der neuen riesigen roten Hüpfburg, in die auch Rutschen integriert waren, den Trampolinen und dem Zwergerlzug, der seine Kreise zog. Die kleine Emilia, die kurzzeitig ihre Eltern verloren hatte, wusste sich zu helfen: Sie ließ kurzerhand ihre Eltern ausrufen, die ihre Kleine sehr schnell erleichtert von der Bühne abholten. 

Alles feierte sich auf den Höhepunkt des Abends hin – dem großen Brillantfeuerwerk. Das kam zu den Filmmusik-Klassikern, wie Nino Rotas „Glass Mountain“, Elton Johns „Can you feel the love tonight“ aus „König der Löwen“ und im großen Finale Max Steiners berühmte „Vom Winde verweht“-Titelmusik „Tara’s Theme“ geradezu symphonisch daher. Fünfzehn Minuten lang waren die Besucher völlig gebannt von dem Spektakel – so sehr, dass sogar ein Mittvierziger in schwarzer Jeans und Lederjacke den zirka halben Meter breiten Spalt zwischen Ufer und Floß übersah und in den See plumpste. Der war an der Stelle nicht tief und auch nicht steinig, so dass sich der „Hans-guck-in–die Luft“ auch schnell und unverletzt aus der misslichen Lage befreien konnte. Am Ende des Brillantfeuerwerks galt der jubelnde Applaus weniger dieser kleinen Stunteinlage, als dem Pyrotechniker Peter Sauer aus Gersthofen bei Augsburg, der sich mit seinem diesjährigen Feuerwerk in Wiessee selbst übertroffen hat.

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Auch Veranstaltungsleiter Peter Rie von der Tegernseer Tal Tourismus GmbH war höchst zufrieden mit dem Verlauf des 24sten, von ihm organisierten Wiesseer Seesfests: „Alles läuft reibungslos. Dank Sicherheitskonzept mit Polizei und Security läuft auch bei diesem Wahnsinns-Andrang alles rund.“ Im Vorfeld hatte Rie mit dem RVO und der Schifffahrt einen kostenlosen Rücktransfer für die Gäste organisiert. „Die Leute wollen keinen Parkplatz suchen und sie wollen auch was trinken“, bestätigte Peter Bartl vom RVO und verwies auf die vier Pendelbusse mit insgesamt 18 Fahrten, hin und weg von der Partyzone. 

Denn zu dieser mutierte die Seepromenade ab 22.30 Uhr. Da spielte bis ein Uhr die Live-Band „Smile“ von Musikverein-Vorstand Korbinian Herzinger die besten Party-Hits der letzten 50 Jahre – von Gloria Gaynor’s „I’ll survive“ bis Andreas Gabaliers „Hulapalu“, von Tina Turner bis Andrea Berg. Zwischen Bar und Bühne, auf Tischen und Bänken wurde getanzt, gefeiert, geflirtet und geknutscht. „Ohne größere Zwischenfälle“, bestätigte, mit Blick auf zwei Kreislaufschwache, die zwischendurch kurz im Rettungswagen versorgt wurden, dann auch Franz Xaver Weiß von der Rottacher Wasserwacht. Die unterstützte die Wiesseer Kollegen, die zusammen mit dem TSV und der Freiwilligen Feuerwehr die Mega-Party von Bad Wiessee am Laufen hielten.

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