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Strand und Bar am Seeufer: Vor dem Hotel Lederer rührt sich wieder was. Dafür sorgen Katharina Reisberger (l.) sowie ihre Mitstreiter Dominikus Eham und Max Rampf.

Götterdämmerung vorm Lederer

Neue Beach Bar Leda & Schwan: Abends ist der Teufel los

Bad Wiessee - Das Strandbad Leda & Schwan, das Katharina Reisberger, Dominikus Eham und Max Rampf ins Leben gerufen haben läuft gut an. Wohl auch Dank Unterstützung vom Olymp. 

Cocktails, gutes Essen und ein unvergleichliches See- und Bergpanorama – mit diesem Versprechen locken Katharina Reisberger (25), Dominikus Eham (30) und Max Rampf (28) seit zwei Wochen Badegäste in ihr Strandbad „Leda & Schwan“ am alten Hotel Lederer in Bad Wiessee. Freitag ab 13 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils ab 10 Uhr. 

"Es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten"

Insgesamt fünf Wochen haben die Vorbereitungen für die Eröffnung in Anspruch genommen. „Wir haben uns wirklich jeden Tag – nach unserer eigentlichen Arbeit – getroffen, um hier zu arbeiten“, sagt Rampf. Das geht an die Substanz. Stressen lassen hat sich das Trio aber nicht. „Wir sind hier dann rumgehangen, haben gebaut, überlegt und auch mal das ein oder andere Bier getrunken.“ Reisberger bringt es auf den Punkt: „Es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten.“ 

„Wir sind natürlich stark vom Wetter abhängig“

Der Zuspruch, den das Strandbad erfährt, steht und fällt mit der Witterung. „Wir sind natürlich stark vom Wetter abhängig“, sagt Reisberger. „Wenn das Wetter stimmt, dann ist aber immer viel los.“ Vor allem im Bekanntenkreis des Trios hat sich das Strandbad zu dem Treffpunkt schlechthin entwickelt. „Wir haben alle Drei unterschiedliche Freundeskreise“, erklärt Reisberger. Allein mit diesen ließe sich „Leda & Schwan“ füllen. 

Der Name Leda & Schwan stammt aus der griechischen Mythologie 

Seinen Namen hat das Strandbad aus der griechischen Mythologie: Leda ist dort die Tochter des ätolischen Königs Thestios und der Eurythemis und die Gemahlin des spartanischen Königs Tyndareos. Der oberste olympische Gott Zeus machte der schönen Leda Avancen, sie wies ihn jedoch zurück. Daraufhin nahm Zeus die Gestalt eines Schwanes an und verführte die Leda. 

Tatsächlich hat das Betreiber-Trio der Mythologie Rechnung getragen. Auf der Liegewiese im Strandbad wacht ein riesiger Schwan über die Besucher, dazu dienen mehrere aufblasbare Schwäne als Sitzgelegenheit. Und auch der mächtigste Gott selbst hat seinen Platz im neuen Strandbad gefunden – in Form eines Cocktails, dem „Zois“. 

Alois Neuschmid sorgt für das leibliche Wohl der Besucher

Woher die eigenartige Schreibweise stammt, will Reisberger nicht verraten. „Betriebsgeheimnis“, sagt sie. „Das ist unsere Eigenkreation.“ Ein Mix aus Mondino, einem bayerischen Campari, Orangenlimonade und Gurke. Ebenso stellt die Speisekarte den Bezug zur Region her. Denn zu essen gibt es unter anderem den Wallberger (Tafelspitz im Finschgerl), den Seeberger (Räucherlachs im Finschgerl) und den Grasberger (vegetarisch, mit Avocado und Humus), jeweils zubereitet von Koch Alois Neuschmid, einst mit einem Michelin-Stern dekoriert. Sehr passend, ist Leda doch die Mutter von Kastor und Pollux. Einem hellen Sternenpaar im Wintersternbild der Zwillinge.

Bastian Huber

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