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Das Bootshaus ist immer noch nicht genehmigt. Nun prüft die Regierung von Oberbayern das Projekt.

Noch keine Genehmigung 

Bootshaus-Planung noch immer auf dem Prüfstand

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Das Bootshaus der Polizei Bad Wiessee sollte schon längst fertig sein. Tatsächlich steht noch nicht einmal ein Termin für den Baubeginn. Aktuell prüft die Regierung von Oberbayern das Projekt.

Bad Wiessee– Im Dienst ist die „WSP 44“, das schnelle Boot der Wiesseer Polizei, schon seit Juli 2016. Lange hatten die Beamten auf einen Ersatz für das 26 Jahre alte Vorgängermodell gewartet. Noch viel länger warten sie darauf, dass ihr 61 000 Euro teures Boot das passende Domizil bekommt. Wann der Bau beginnt, ist nach Auskunft von Doris Lackerbauer, Leiterin des zuständigen Staatlichen Bauamts Rosenheim, noch immer offen. Die Maßnahme befinde sich derzeit im Zustimmungsverfahren, lässt Lackerbauer auf Nachfrage wissen. Der Antrag werde seit Mitte August von der Regierung von Oberbayern bearbeitet. „Da hierbei mehrere nachbarrechtliche und gemeindliche Belange berücksichtigt werden müssen, können vonseiten des Bauamtes leider noch keine Terminaussagen gemacht werden“, teilt Lackerbauer mit. Das Bauamt erwarte aber „in Kürze“ eine Antwort der Regierung.

Wie berichtet, ringt die Polizei schon seit Jahren um die Zustimmung für den Bau eines Bootshauses. Schließlich liegt die Hütte am Schorn, die derzeit als Unterkunft dient, 600 Meter Luftlinie von der Polizei-Dienststelle entfernt. Trotzdem sorgte die Frage, ob die Polizei überhaupt ein Bootshaus braucht, rund um den See für heftige Diskussion. Für den Freistaat ist hingegen klar: Die Polizeiinspektion am Tegernsee bekommt für ihr Boot eine passende Unterkunft.

Doch schon dieStandortsuche erwies sich als ausgesprochen mühsam. Inzwischen ist ein passender Platz gefunden: Der Neubau entsteht an der Breitenbachmündung in Bad Wiessee auf einem Gelände, das Herzog Max in Bayern gehört. Zunächst war eine schwimmende Konstruktion vorgesehen. Wie ein Katamaran sollte eine Konstruktion aus Eisen und Stahlblech auf dem See ruhen und sich dem Wasserstand anpassen. Schon im Oktober 2017 zog ein Bagger nördlich der Breitenbachmündung einen Graben für Leerrohre und Leitungen. Der Freistaat Bayern ließ eine Bautafel anbringen. Die Fertigstellung war für Mitte 2018 angekündigt. Doch im Frühjahr 2018 warfen die Verantwortlichen die kühnen Plane wieder über Bord: zu aufwendig.

Der neue Entwurf sieht ein festes Haus vor, das zur Hälfte am Ufer stehen soll, also auf festem Boden. Die Maße: 15,5 Meter lang, 7,6 Meter breit, 4,6 Meter hoch. Die Holzfassade wird an beiden Längsseiten von fünf Fenstern unterbrochen. Sowohl die Stadt Tegernsee, zuständdig für den See, als auch die Gemeinde Bad Wiessee haben den geänderten Plänen im Frühjahr bereits zugestimmt.

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