Bürgerdialog in Bad Wiessee: 20 Bürger kommen zur Premiere
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Im großen Sitzungssaal nahmen die Teilnehmer des ersten Wiesseer Bürgerdialogs Platz. Rathaus-Chef Robert Kühn (am Kopfende) hörte sich die Sorgen an.

„Das war ein guter Start“

Bürgerdialog in Bad Wiessee: 20 Bürger kommen zur Premiere

  • Gabi Werner
    vonGabi Werner
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Robert Kühn, seit Mai Chef des Wiesseer Rathauses, will einmal pro Monat mit Mitarbeitern seiner Verwaltung zum Offenen Bürgerdialog laden – bei der Premiere war das Rathaus gut gefüllt.

Bad Wiessee – Die Bürgersprechstunde war gestern. Robert Kühn, seit Mai Chef des Wiesseer Rathauses, will bei der Kommunikation mit den Bürgern eine neue Richtung einschlagen. Einmal pro Monat lädt er gemeinsam mit Mitarbeitern seiner Verwaltung zum Offenen Bürgerdialog ein – bei der Premiere am Donnerstagabend war der große Sitzungssaal im Rathaus gut gefüllt.

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Bürgerdialog in Bad Wiessee: 20 Bürger kommen zur Premiere

Etwa 20 interessierte Bürger waren gekommen, um ein Anliegen los zu werden oder sich zu informieren. Kühn war wenig überrascht: „Ich hatte schon damit gerechnet, dass es voll wird“, sagt er. Für eine Teilnahme am Dialog braucht es keine Anmeldung, jeder kann in Begleitung oder alleine kommen. „Das ist eine unkomplizierte Art und Weise, mit uns ins Gespräch zu kommen“, findet der Bürgermeister. Und was hatten die Bürger nun so auf dem Herzen? „Die Themen waren sehr, sehr weit gestreut“, berichtet Kühn. Sie reichten laut Bürgermeister vom Verkehr übers Radlfahren bis hin zum Dauerbrenner „Graugänse“. Kleine Probleme, etwa ein marodes Holzgerüst auf der Terrasse des Bürgerstüberls, ließen sich im Nachgang des Treffens schnell und unbürokratisch beheben, sagt Kühn. Rathaus-Geschäftsleiter Hilmar Danzinger und Maximilian Macco vom Ordnungsamt waren ebenfalls anwesend und notierten sich die Sorgen und Nöte der Bürger.

Für die Zukunft nach Corona wünscht sich Kühn, dass man die starre Sitzordnung vielleicht noch etwas auflockern könnte. Es solle ja nicht sein wie in der Schule, macht der Rathaus-Chef deutlich. Mit der Premiere des Bürgerdialogs zeigte sich Kühn jedenfalls sehr zufrieden. Nach anfänglicher Zurückhaltung der Teilnehmer sei ein lebendiger Dialog entstanden. „Die Bürger sollen merken, dass wir ein offenes Ohr für sie haben – das war ein guter Start“, so das Fazit Kühns.

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