Das Parken in Bad Wiessee soll neu geregelt werden.
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Das Parken in Bad Wiessee soll neu geregelt werden.

Gebührenpflicht auch in den Nebenstraßen – Günstigere Ticketpreise

CSU Bad Wiessee fordert neues Parkkonzept - und mehr Überwachung

  • Christina Jachert-Maier
    vonChristina Jachert-Maier
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Im Januar 2019 hatte der Wiesseer Gemeinderat die Parkgebühren drastisch angehoben, gegen die Stimmen der CSU. Die fordert jetzt ein neues Konzept.

Bad Wiessee – Im Januar 2019 hatte der Wiesseer Gemeinderat die Parkgebühren drastisch nach oben gesetzt, gegen die Stimmen der CSU. Jetzt packt die CSU-Fraktion das Thema Parken mit einem Antrag neu an. Kern des Fünf-Punkte-Katalogs: Das einzelne Parkticket soll wieder günstiger werden. Im Gegenzug will die CSU das Parken in ganz Bad Wiessee gebührenpflichtig machen. Aktuell sind nur in einzelnen Zonen Gebühren fällig. Diskutiert wird der Antrag in der Sitzung des Gemeinderats am morgigen Donnerstag. Beginn ist um 19 Uhr im Gasthaus Zur Post.

„Im Vergleich zu anderen Regionen ist das Parken in Bad Wiessee zu teuer“, findet CSU-Chef Florian Sareiter.

Wie berichtet, hatte der Gemeinderat unter der Führung des Interim-Bürgermeisters Robert Huber (SPD) die Gebühr 2019 teils verdoppelt. Zudem wurde Bad Wiessee in vier Parkzonen unterteilt: Ortsmitte, Kurviertel, Abwinkl und Wanderparkplätze. Ein Konzept, das die CSU jetzt wieder kippen will. „Ganz Bad Wiessee ist der Parkraum“, erklärt Sareiter. Statt in einzelnen Zonen hohe Gebühren zu verlangen, will die CSU das Parken überall in Bad Wiessee gebührenpflichtig machen, den Ticketpreis aber senken. Der Ertrag dürfte somit eher steigen. „Da macht’s die Masse“, erklärt Sareiter.

Beantragt ist ein ganzheitliches Parkraumkonzept für den Ort, auch unter Berücksichtigung des Grundstücks an der Wilhelminastraße, auf dem sich die Tennisplätze befinden. Zudem fordert die CSU ein übersichtliches und reduziertes Preismodell für den gesamten Ort, also auch für die Nebenstraßen. Gleichzeitig soll es Anwohnerausweise und Saisonausweise vor allem für touristische Betriebe geben, damit diese ihre Gäste mit Tickets versorgen können. Ins Spiel bringt die CSU auch einen talweiten Jahresparkschein für Einheimische. Dessen Ertrag könne in gemeinsame Projekte wie etwa den Badepark fließen, findet die CSU. Der ruhende Verkehr müsse künftig allerdings konsequent überwacht werden.  

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