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Die Verpuffung am 21. Juni hat einen Großeinsatz ausgelöst.

Ermittlungen dauern an

Gas-Verpuffung in Wiessee: Möglicherweise menschliches Versagen

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Nach der Gas-Verpuffung an der Wiesseer Wilhelmina-Quelle gibt es neue Erkenntnisse: Die Ermittler haben nach der Vernehmung des zweiten Verletzten einen Verdacht.

Bad Wiessee - Die beiden Arbeiter sind auf dem Weg der Besserung. Sie sind zwar auch gut zwei Wochen nach dem Gas-Unglück noch in Spezialkliniken zur Behandlung ihrer schweren Verbrennungen untergebracht, aber inzwischen immerhin ansprechbar.

Das ist passiert - die Ereignisse im Minutenprotokoll unseres Newstickers zum nachlesen:

News-Ticker: Der Tag nach dem Gas-Unglück

Am Mittwoch konnten die Ermittler der Kripo Miesbach nun auch den schwerer Verletzten Arbeiter befragen. Durch die Vernehmung hat sich eine Vermutung der Beamten weiter gefestig. Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd in Rosenheim, kann am Abend nach der Vernehmung auf Nachfrage berichten: 

„Manches deutet derzeit darauf hin, dass menschliches Versagen zu dem Unglück geführt hat.“

Heißt: Ihren eigenen Aussagen nach könnten nach derzeitigem Ermittlungsstand die beiden Arbeiter die Explosion selbst herbeigeführt haben - möglicherweise durch die Arbeit an einem Rohr, das sie besser nicht angefasst hätten.

Gleichzeitig betont Sonntag: „Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen.“ Derzeit überprüft ein Gutachter, wie die Spuren an der Unfallstelle mit den Aussagen der beiden schwer verletzten Arbeiter zusammenpassen. Und so eine Prüfung könne dauern. 

kmm

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