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Die Arbeiten am BRK-Rettungszentrum in Bad Wiessee schreiten zügig voran. Bald sollen auch wieder Fahrzeuge in den Garagen stehen.

Gemeinderat verdoppelt Zuschuss-Summe

Fürs Rettungszentrum: Bad Wiessee spendet 20.000 Euro

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Die Gemeinde Bad Wiessee will den Wiederaufbau des Rettungszentrums unterstützen. Der Gemeinderat sollte daher über einen 10.000-Euro-Zuschuss abstimmen. Am Ende wurde es viel mehr.

Bad Wiessee – Komplett zerstört wurde das Wiesseer Rettungszentrum bei einer Brandkatastrophe im Februar dieses Jahres. Um es wieder aufbauen und die Fahrzeuge neu beschaffen zu können, braucht es viel Solidarität. Auch seitens der Tal-Gemeinden. Der Wiesseer Gemeinderat hat jetzt beschlossen, 20.000 Euro zuzuschießen. Das Doppelte von dem, was ursprünglich angedacht war.

Noch immer klaffe beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) eine Finanzierungslücke von 300.000 Euro, teilte Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block) mit. Das Defizit rührt aus der Tatsache, dass die Versicherung lediglich den Zeitwert der zerstörten Fahrzeuge ersetzt. Die Gemeinden rund um den Tegernsee wollen nun helfen, das auszugleichen.Rottach-Egern werde – ähnlich wie Tegernsee und Gmund – 10.000 Euro spenden, wusste Höß zu berichten. Für Bad Wiessee schlug er den gleichen Betrag vor.

Der CSU war das zu wenig. Fraktionssprecher Kurt Sareiter regte daher an, den Betrag zu verdoppeln. „Mehr geht nicht, das ist klar“, meinte er mit Blick auf die klammen Gemeinde-Finanzen. „Aber jeder Tausender ist wertvoll.“ Auch Fritz Niedermaier (Wiesseer Block) kündigte an, dass seine Fraktion für die 20.000 Euro stimmen werde. „Das ist auch ein Zeichen ans BRK, dass wir voll hinter ihnen stehen“, meinte er. Am Ende sprachen sich alle Gremiums-Mitglieder dafür aus, diesen Betrag in die Hand zu nehmen, um die Wiederherstellung des Rettungszentrums in der eigenen Gemeinde zu unterstützen.

Zuvor hatte Vize-Bürgermeister Robert Huber (SPD), der seinerzeit federführend mit dem Bau des Zentrums beschäftigt gewesen war, über den aktuellen Stand des Wiederaufbaus berichtet. Das Gebäude habe mittlerweile wieder ein Dach, es sei frisch geweißelt, und auch die Tore seien an Ort und Stelle. „Der größte Aufwand ist nun, den Boden abzuschleifen“, berichtete Huber, der eine Fertigstellung des Gebäudes für Oktober in Aussicht stellte. „Und bis Ende des Jahres haben wir vielleicht auch wieder die Fahrzeuge drinnen stehen“, fügte er hoffnungsvoll hinzu.

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