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Ein kleines, edles Badehaus mit viel Holz und Glas sehen die Pläne von Stararchitekt Matteo Thun vor. Die CSU will erreichen, dass die Planungen gestoppt und neu überdacht werden.

Gemeinderat trifft am Donnerstag Grundsatzentscheidung

Höß rechnet mit „deutlicher Mehrheit“ fürs Badehaus

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Das geplante Badehaus in Bad Wiessee bewegt die Gemüter. Am Donnerstag beschäftigt sich der Gemeinderat erneut mit dem umstrittenen Neubau. Die CSU würde die Pläne am liebsten umgehend stoppen.

Bad Wiessee – Mit dem Neubau des kleinen und edlen Badehauses will die Gemeinde Bad Wiessee heuer eines ihrer wichtigsten – und auch umstrittensten – Projekte angehen. Am Donnerstag, 27. April, trifft sich der Gemeinderat zunächst zu einer internen Klausur und anschließend zu einer öffentlichen Gemeinderatssitzung, um über die weiteren Schritte zu beraten.

Es geht auch darum, noch einmal eine Grundsatzentscheidung für den Bau des Badehauses nach den Plänen Matteo Thuns und die Erneuerung der Heilwasserversorgung zu treffen. Wie die Tegernseer Zeitung mehrfach berichtete, hatte die CSU dem Projekt zuletzt hartnäckig die Gefolgschaft verweigert.

Höß ist dennoch zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass es diesmal zu einer deutlichen Mehrheit kommt“, sagt er auf Nachfrage. Zumal der Rathaus-Chef fest damit rechnet, dass pünktlich zur Klausur auch der dringend erwartete Förderbescheid der Regierung von Oberbayern vorliegt. „Das wurde mir so zugesagt“, erklärt Höß. Bekanntlich erwartet die Gemeinde einen Zuschuss von bis zu drei Millionen Euro fürs 6,7 Millionen Euro teure Badehaus-Projekt.

Noch ehe die Grundsatzentscheidung auf der Tagesordnung steht, hat das Gremium jedoch über einen CSU-Antrag abzustimmen. Die Fraktion fordert darin ganz klar die Unterbrechung und anschließende Änderung der Planungen rund um den Bau des Badehauses. Ein Erfolg des Antrags ist aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Gremium allerdings mehr als fraglich.

In einem weiteren Punkt geht es schließlich noch um die gemeinsame Entwicklung von Badehaus und Badepark sowie deren künftige Vermarktung. „Wir müssen beide Einrichtungen wieder stärker in den Fokus rücken“, sagt Höß. Beim Badepark sei bisher vor allem das Thema Sauna und Wellness zu wenig beworben worden.

Die öffentliche Gemeinderatssitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus.

gab

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