Gasleck und Verpuffung: In Wiessee ist die Wilhelminastraße großflächig abgesperrt. Zwei Arbeiter wurden verletzt.
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Gasleck und Verpuffung: In Wiessee ist die Wilhelminastraße großflächig abgesperrt
Gas-Verpuffung: Wiesseer Spielarena geräumt
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Gasleck und Verpuffung: In Wiessee ist die Wilhelminastraße großflächig abgesperrt

Gasaustritt nach Unfall

News-Ticker: Der Tag nach dem Gas-Unglück

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  • Patrick Staar
    Patrick Staar
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In Bad Wiessee hat sich am späten Mittwochnachmittag Gas entzündet und ist verpufft. Die Gegend rund um den Badepark wurde abgesperrt. Es gibt zwei schwer Verletzte. Die Lage am Tag danach.

  • Gegen 16 Uhr verpuffte ausgetretenes Gas am Jodbad in Bad Wiessee und verletzte zwei Arbeiter einer Spezialfirma schwer. 
  • Das Gasleck konnte bis in die Abendstunden nicht geschlossen werden.
  • Die Feuerwehr sichert die Unfallstelle über die Nacht
  • Eine Zusammenfassung der Ereignisse lesen Sie hier.

+++ AKTUALISIEREN +++

Donnerstag, 11.10 Uhr: Die Einsatzkräfte haben das Gasleck über Nacht unter Kontrolle gebracht. Ein Arbeiter liegt immer noch auf Intensivstation. Die Lage am Tag danach.

20.29 Uhr: Mit diesem Statement schließen wir den Ticker für heute.

20.20 Uhr: Was bei dem Unfall geschehen sein könnte, erklärt Jodbad-Chefin Renate Zinser: Aktuell werde die Verbindungsleitung zur Quelle, die sich in 700 Metern Tiefe befindet, saniert. Auf dem Weg nach oben komme das hochgepumpte Wasser auch mit Gas in Kontakt, das bei ordentlichem Betrieb wieder vom Wasser getrennt und abgeleitet wird. In diesem letzten Abschnitt könnte es zu der Panne gekommen sein, indem Gas an einer Stelle entwichen ist, wo es nicht entweichen sollte. Ihre Sorge gilt vor allem den beiden Mitarbeitern der Spezialfirma.

20.17 Uhr: Bei den Verletzten handelt es sich um einen 52-jährigen aus Brandenburg und einen 65-Jährigen aus Sachsen-Anhalt. Sie wurden mit zwei Hubschraubern mit Brandverletzungen in Münchner Spzielkliniken geflogen.

19.56 Uhr, zu den Einsatzkräften: Die Feuerwehren Bad Wiessee und Rottach Egern sind jeweils mit drei Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz. Und weitere Feuerwehren aus dem gesamten Tegernseer Tal.

19.54 Uhr: Dem Vernehmen nach schweben die beiden verletzten Arbeiter nicht in Lebensgefahr. 

19.37 Uhr, Stephan Vogel vom BRK berichtet, wie die Verletzten erstversorgt wurden: Zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes wurde die BRK Schnelleinsatzgruppe Tegernseer Tal alarmiert. Die ehrenamtliche Einheit besetzte innerhalb weniger Minuten den in Bad Wiessee stationierten Rettungswagen mit drei Einsatzkräften und übernahm die Betreuung, Behandlung, Versorgung und Transport der verletzten Person gemeinsam mit dem Notarzt zum Hubschrauberlandeplatz, von wo aus der Transport in die Klinik durch den Rettungshubschrauber fortgesetzt wurde. Im Anschluss daran sicherten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-SEG die Arbeiten der Einsatzkräfte der Feuerwehren medizinisch ab.

19.34 Uhr: Die Feuerwehr tut sich offenbar schwer, das austretende Gas unter Kontrolle zu bringen. Nun wurden Bergbau-Spezialisten angefordert. Die Sperre wird wohl noch bis in die Nacht hinein andauern. 

19.31 Uhr: Zu den Einsatzkräften: Alle Feuerwehren aus dem Tal sind vor Ort. Die Polizei ist durch den stellvertretenden Inspektionsleiter Roman Hörfurter und weiteren Beamten vertreten. Auch die Schnelleinsatztruppe des BRK ist vor Ort. Dessen Zentrale fiel erst im Februar einer Explosion zum Opfer.

19.26 Uhr: Offenbar tritt auch immer noch Gas aus. Jedoch gehen die Behörden im Moment von keiner Gefahr für die Bevölkerung aus. Das Gelände ist trotzdem immer noch weiträumig abgesperrt.

19.23 Uhr: Alles zur kniffligen Sanierung der Wilhelmina-Quelle und was das eigentlich genau ist, erfahren Sie hier. In Kürze: Die Wilhelmina-Quelle versorgt das Jodschwefelbad mit seinem Heilwasser. Unter Wiessee lagern die größten Jodquellen Deutschlands. Bei der Förderung des Wassers können auch Gase mit austreten, diese werden abgeleitet. Mutmaßlich waren es diese Gase, die sich schließlich entzündet haben und verpufft sind.

19.17 Uhr: Nach ersten Informationen waren die beiden verletzten Arbeiter an einer Leitung der Wilhelmina-Quelle tätig. In der Leitung hat sich wohl Gas befunden, das da nicht sein sollte. Es trat aus und verpuffte. Dabei wurden die beiden Arbeiter einer Spezialfirma, die zur Sanierung der Wilhelmina-Quelle beauftragt ist, schwer verletzt. Einer wurde per Rettungshubschrauber nach München, der andere nach Murnau geflogen.

19.07 Uhr: Gleich gibt es weitere Infos von unserem Reporter.

18.41 Uhr: Die Polizei Bad Wiessee nimmt Stellung zu den Vorfällen: Demnach habe die Polizei gegen 16.40 Uhr die Mitteilung über eine Verpuffung erhalten. Die Verpuffung ereignete sich an den Tennisplätzen an der Wilhelminastraße. Zwei Arbeiter wurden verletzt. Die Polizei spricht auch von einem „Arbeitsunfall“. Weitere Informationen sollen folgen.

18.30 Uhr: Nach bisher unbestätigten Meldungen vom Unfallort gibt es Verletzte durch die Verpuffung.

18.11 Uhr: Eine erste Einschätzung der Lage vor Ort durch unseren Reporter: Die Wilhelminastraße ist vor dem Badepark großräumig abgesperrt. Auch zum Schwimmbad ist im Moment kein Durchkommen mehr. Die Feuerwehr Bad Wiessee ist mit Einsatzkräften vor Ort und sucht nach dem Gasleck. Ob immer noch Gas austritt ist im Moment ebenso unklar, wie, welche Auswirkungen die Verpuffung hatte.

Erstmeldung, 17.42 Uhr:

Bad Wiessee - Bisher unbestätigten Informationen vom Unfallort zufolge hat sich das Gas an einer der Spielarena benachbarten Baustelle am Jodschwefelbad entzündet. Offenbar tritt immer noch Gas aus. Die Feuerwehr Bad Wiessee ist vor Ort und riegelt das Gelände ab. Auch die Polizei Bad Wiessee ist vor Ort. Ob es Verletzte gibt, ist bisher unklar. Weitere Informationen folgen.

kmm/pr

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