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„Haus mit Flair“: Oliver Ritter betreibt das Hotel mit Leidenschaft. Doch die Eigentümer wollen verkaufen. 

Pächter Oliver Ritter will Hotel auf Grühn-Areal weiter betreiben

Erben wollen Areal zu Geld machen - Hotelier macht klar: „Mein Hotel ist kein Abbruchhaus“

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Seit 18 Jahren hat Oliver Ritter das Hotel auf dem Grühn-Areal in Bad Wiessee gepachtet. Während die Eigentümer über den Verkauf nachdenken, macht er klar: „Das Hotel ist kein Abbruchhaus.“

Bad Wiessee – Die Saison läuft, Oliver Ritter (51) ist zufrieden. Seit 18 Jahren hat er in Bad Wiessee von der Familie Grühn ein Hotel gepachtet, das früher Florida hieß und seither Ritters Namen trägt. Wie berichtet, wird die Zukunft des Grühn-Areals derzeit im Gemeinderat diskutiert. Eine Erbengemeinschaft, bestehend aus drei Geschwistern, will das Hotel-Grundstück – 7500 Quadratmeter in zentraler Lage – verkaufen. Wie viel sie dafür erlöst, hängt davon ab, was auf der Fläche gebaut werden darf. Darüber hat die Gemeinde zu entscheiden. Ziemlich sicher ist: Das Hotel mit derzeit 36 Zimmern wird nach dem Verkauf wohl nicht erhalten bleiben.

„Aber es ist kein Abbruchhaus“, macht Ritter klar. Das Hotel, 1929 gebaut und auf Drei-Sterne-Niveau, sei ein historisches Gebäude. Die Gäste schätzten dies: „Wir sind ein Haus mit Geschichte und Flair, kein unpersönlicher Neubau.“ Als Pächter habe er es aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Ritter würde das Hotel gerne noch weiter betreiben. Mit einer schnellen Schließung ist ihm zufolge nicht zu rechnen. „Wir sind von unseren Verpächtern noch nicht ordnungsgemäß gekündigt“, berichtet Ritter. Die Kündigungsfrist betrage zwei Jahre.

In nicht öffentlicher Sitzung wird sich der Wiesseer Gemeinderat nächsten Donnerstag mit dem Grühn-Areal beschäftigen. 

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