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Hotel Sonnenbichl wieder für Gäste bereit

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Von: Gerti Reichl

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Freuen sich über die Eröffnung des Berghotels Sonnenbichl: (v.l.) Bürgermeister Robert Kühn, Christian Lealahabumrung und Peter Neumann (Rock Capital Group) sowie Hotel-Geschäftsführer Sebastian Walther.
Freuen sich über die Eröffnung des Berghotels Sonnenbichl: (v.l.) Bürgermeister Robert Kühn, Christian Lealahabumrung und Peter Neumann (Rock Capital Group) sowie Hotel-Geschäftsführer Sebastian Walther. © Thomas Plettenberg

Im Doppelpack hat die Rock Capital Group aus Grünwald im November 2021 die beiden Hotels Seegarten und Sonnenbichl in Bad Wiessee gekauft. Während das Haus am See 20 ukrainischen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wurde, können am Sonnenbichl ab nächster Woche die Feriengäste einziehen.

Bad Wiessee – Auf zwei Etagen, in 26 Zimmern, im Dinner-Restaurant und weiteren Gastro-Räumen dominiert alpiner Schick – kombiniert mit modernen und restaurierten Möbeln und Deko-Fundstücken aus dem Hotel Seegarten. Die Farbe Grün zieht sich wie ein roter Faden durchs Haus und ergänzt sich mit der Natur draußen vor der Türe. „Ich war zuletzt bei meiner Kommunion hier“, gesteht Bürgermeister Robert Kühn, blickt sich um und äußert sich „schwer begeistert, wie diesem verschlafenen Haus neuer Charme eingehaucht werden konnte“. Das Hotel liege am Berg, aber trotzdem im Herzen von Bad Wiessee, findet Kühn, der auch gleich die Werbetrommel rührt: „Ich würde mich freuen, wenn viele Einheimische hier ganz ungezwungen hoch kommen würden.“

Wiedereröffnung des Berghotels Sonnenbichl: nachhaltige Rundum-Erneuerung

Nur drei Monate haben Peter Neumann und Christian Lealahabumrung, geschäftsführende Gesellschafter der Rock Capital Group gebraucht, um das Berghotel Sonnenbichl möglichst nachhaltig auf Vordermann zu bringen. „Wir wollten nicht das ganze Haus auseinandernehmen, sondern das Bestmögliche daraus machen“, beschreibt Neumann die Rundum-Erneuerung, mit der auch viele alte und wertvolle Details erhalten werden konnten – etwa alte Holz-Dielenböden, Treppen oder Möbelstücke. Zusammen mit Sebastian Walther als Geschäftsführer für den Seegarten und den Sonnenbichl, wollen sie jetzt Fuß fassen am Tegernsee – bei Urlaubern und Einheimischen. „Ab 12. Mai können die Gäste kommen“, kündigte Walter gestern bei einem exklusiven Rundgang für unsere Zeitung an. Angemessene Übernachtungspreise (ab 150 Euro), eine feine, aber nicht abgehobene Speisekarte für Mittag und Abend und eine Terrasse mit 400 Plätzen sollen dabei helfen, Wanderer, Ausflügler und eben Tal-Bewohner zu überzeugen, nach Jahren des Stillstands wieder am Sonnenbichl einzukehren und zu übernachten.

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Die Symbiose mit dem Hotel Seegarten erleichtert nach schwierigen Coronazeiten das Management und das Jonglieren mit den 15 Mitarbeitern. „Wir sind nicht nur Immobilien-Entwickler“, sagt Neumann und betont, dass er wie sein Geschäftspartner schon aus familiären Gründen eine Affinität zur Gastronomie und Hotellerie habe. „Das hier ist auch ein privates Projekt, das wir mit Herzblut selber betreiben wollen. Denn wenn man Geld verdienen will, dann kauft man keine Hotels.“

Berghotel Sonnenbichl für Gäste bereit: Pläne für Hotel Seegarten werden noch geschmiedet

Dass im Seegarten seit Anfang März 20 Ukraine-Flüchtlinge leben (Neumann: „Kostenlos und ohne Fördergelder für uns“), kommt den Unternehmern entgegen. So können in Ruhe Pläne entwickelt werden, wie es dort weitergehen soll. Ob Erhalt, Umbau, Erweiterung oder Neubau, das werde gerade geplant, so Neumann. In jedem Fall soll es auch dort „etwas Tolles“ werden.

Lesen Sie hier: Seefeste werden nachhaltiger.

gr

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