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Josef Niedermayer sammelt Unterschriften

Josef Niedermayer sammelt Unterschriften

Kampf um die Wiesseer Spielarena

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Bad Wiesee - „Mit allen Mitteln“ will Josef Niedermayer um seine Spielarena kämpfen: „Auch mit einem Bürgerbegehren." Derzeit sammelt er Unterschriften.

„Mit allen Mitteln“ will Josef Niedermayer um seine Spielarena kämpfen: „Auch mit einem Bürgerbegehren.“ Vorerst hofft er aber, dass der Wiesseer Gemeinderat seinen Abriss-Beschluss rückgängig macht.

 Derzeit sammelt Niedermayer Unterschriften. Der Zuspruch ist groß. „Die breite Solidarität zur Spielarena ist das Schönste“, meint Niedermayer. Viele bestärkten ihn, nicht aufzugeben. Daran denkt der Betreiber der Spielarena auch nicht. Bei der Bürgerversammlung am Montag, 15. Februar, will er den Bestand der Freizeit-Einrichtung zum Thema machen. „Ich denke, dass ich bis dahin 1000 bis 2000 Unterschriften beisammen habe“, meint Niedermayer. 

Sein Zorn richtet sich gegen einen Beschluss, den SPD-Gemeinderätin Klaudia Martini (SPD) angestoßen hat. Auf ihr Betreiben hin entschied das Gremium mit 9:7 Stimmen, den Abriss der Spielarena im Bebauungsplan für das neue Gesundheitshotel festzuschreiben, weil die Hotel-Investoren freien Blick für ihre Gäste wollen. Der Termin ist gesetzt: im Jahr 2021, wenn der Pachtvertrag ausläuft, den die Gemeinde Bad Wiessee mit Niedermayer geschlossen hat. 

Dass der Vertrag nicht mehr erneuert werden soll, daran hatte Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block) auch bisher schon keinen Zweifel gelassen. Somit war damit zu rechnen, dass es nach 2021 keine Spielarena in Bad Wiessee mehr geben wird. Dass der Gemeinderat mit seinem Beschluss den Abriss jetzt bereits zementiert hat, empört Niedermayer trotzdem maßlos. Schließlich ist ab 2020 ein neuer Gemeinderat am Ruder. Und der könnte auch entscheiden, die Halle weiter als Spielparadies für Kinder zu nutzen, führt Niedermayer an. 

Überhaupt ist er von der Umgestaltung des Kurviertels nicht angetan. Für eine Klinik mit Hotel und ein kleines Jodbad opfere die Gemeinde die Freifläche des Badeparks, Tennisplätze und die Spielarena, meint Niedermayer und fragt: „Was muss in Bad Wiessee eigentlich noch passieren, bis die Bevölkerung aufsteht und sich gegen krasse Fehlentscheidungen wehrt, die immer das Verbrennen von Steuergeldern nach sich zieht?“

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