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So könnte das Heizwerk am Badepark aussehen. 

Klimaschutzbeirat befürwortet das geplante Wiesseer Projekt

Rückenwind fürs Heizwerk

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Das geplante Heizwerk am Badepark steht bei den Anwohnern im Feuer. Doch der Klimaschutzbeirat hat einen positiven Beschluss gefasst.

Bad Wiessee – Heizwerk Ja, aber nicht am Standort Badepark. Diese Haltung hatte die Bürgerinitiative um Sprecher Hans-Gerd Lau zuletzt bei einem Treffen erneuert.Jetzt bekommt das Nahwärmeprojekt der Gemeinde allerdings Rückenwind vom Landratsamt. Bei seiner jüngsten nichtöffentlichen Sitzung befasste sich der Klimaschutzbeirat mit dem Vorhaben und formulierte auch einen Beschluss: Demnach befürwortet er das Nahwärmeprojekt in Bad Wiessee und sieht in der geplanten Art und Weise der Umsetzung einen positiven Beitrag zur Energiewende im Landkreis Miesbach.

„Es ist selbstverständlich, dass die Sorgen und Nöte der Anwohner ernst genommen werden“, so Grünen-Landrat Wolfgang Rzehak. „Alle Aspekte sind sorgfältig geprüft worden, so dass man sagen kann: Dieses Projekt kann, auch an dieser Stelle, mit ruhigem Gewissen durchgeführt werden.“ Der Nutzen für den Ort und den Landkreis sei sehr groß, „und die Probleme lassen sich lösen.“ 

Nach Ansicht des Beirats stelle das Projekt einen bedeutender Schritt für die Energiewende im Oberland dar. Durch die Wahl des Standorts am Badepark und die Zusagen potenzieller, auch größerer Anschlussnehmer, sieht der Beirat die Möglichkeit für ein „rundum durchdachtes Projekt mit annähernd idealen Bedingungen.“ Das Nahwärmenetz, betrieben mit Hackschnitzeln, sei zudem ein „logischer nächster Schritt“ gemäß des Energienutzungsplans (ENP) der Gemeinde. Auch würde die Gemeinde einen „bedeutenden Beitrag“ zur Kohlendioxid-Einsparung liefern. Von seiner derzeit benötigten Wärmeenergie könnte Bad Wiessee, so der Klimaschutzbeirat, fast neun Prozent davon umweltfreundlich und annähernd kohlendioxineutral erzeugen.

Zu den von den Anwohnern befürchteten Belastungen Belastungen durch den Lkw-Verkehr nimmt der Beirat nicht Stellung. Das hatte zuvor schon das Umwelt- und Naturschutzreferat getan. Die Zusatzbelastung durch maximal zwei Lieferungen pro Tag werden demnach als „sehr gering“ eingestuft. 

gr

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