Die Gemeinderatsentscheidung zur neuen Haslberger-Alm in Bad Wiessee kommentiert Gabi Werner.
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Die Gemeinderatsentscheidung zur neuen Haslberger-Alm in Bad Wiessee kommentiert Gabi Werner.

Dankbarkeit muss wirklich nicht sein

Kommentar: Haslberger-Alm - Hoffentlich wird Bad Wiessee diesmal nicht enttäuscht

  • Gabi Werner
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Die Gemeinderatsentscheidung zur neuen Haslberger-Alm in Bad Wiessee kommentiert Gabi Werner.

Die Wiesseer Gemeinderäte – so viel darf man wohl unterstellen – wollen das Beste für ihren Ort herausholen. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass am Donnerstag der größte Teil des Gremiums für die neueste Haslberger-Almwirtschaft im Söllbachtal gestimmt hat und das Kriegsbeil ruhen ließ. Allzu sehr schmeicheln oder gar dankbar sein muss man dem Großgrundbesitzer aber beileibe nicht. Wenn man um die vielen Enttäuschungen im Ort weiß, die auf das Konto Haslbergers gehen, kommen einem allzu zahme Wortbeiträge unpassend vor.

Die Vereinbarung, die die Gemeinde mit Haslberger getroffen hat und die dem Antragsteller tatsächlich ein paar Daumenschrauben verpasst, war wichtig. Nur so können die Gemeinderäte vor den Bürgern ihre Glaubwürdigkeit bewahren.

Neue Haslberger-Alm in Wiessee: Respekt verdient die Haltung der Verweigerer

Respekt verdient aber auch die Haltung der beiden Verweigerer. Vor allem Klaudia Martini hat es in ihrem Wortbeitrag noch einmal auf den Punkt gebracht: Obwohl das Vertrauen nach der Schließung des Bauern in der Au erschüttert ist, wird jetzt von Neuem genehmigt. Hoffentlich wird Bad Wiessee diesmal nicht enttäuscht.

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