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Freude bei der Scheckübergabe

Solidaritäts-Welle

Landkreis, Hoeneß und Aldi übergeben Schecks ans BRK

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Beim Frühschoppen des Unternehmerverbands in Bad Wiessee wurden dem BRK gleich zwei symbolische Schecks überreicht: 50.000 Euro vom Landkreis, 12.300 Euro von Uli Hoeneß und Aldi.

Bad Wiessee„Helfen ist die höchste Disziplin des Menschseins“, meinte Klaus-Dieter Graf von Moltke, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbands Miesbach (UVM). Im Mittelpunkt des Treffs zum Frühschoppen stand ein Unternehmen, für das Helfen Profession und Leidenschaft ist: der BRK-Kreisverband Miesbach. 200 Angestellte, 3000 Ehrenamtliche. „Der Rettungsdienst ist nicht nur der Sanka, der kommt, sondern eine große Gemeinschaft von Ehrenamtlichen“, erklärte Josef Bierschneider, BRK-Kreisvorsitzender und Kreuther Bürgermeister. Dass der Kreisverband – übrigens selbst Mitglied im UVM – sich der Unternehmerschaft im Wiesseer Hilfeleistungszentrum präsentierte, hat seinen Grund. Seit dem Brand der BRK-Fahrzeughalle am 13. Februar ist der Kreisverband in Not. 

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Wie berichtet, kommen die Versicherungen zwar für den Gebäudeschaden auf, zahlen aber nur den Restwert der sechs zerstörten Fahrzeuge. Um die Deckungslücke von 300 000 Euro zu schließen, haben viele Spender die Geldbeutel geöffnet. Erst am Mittwoch genehmigte der Kreisausschuss 50 000 Euro als Unterstützung. Landrat Wolfgang Rzehak übergab beim Unternehmer-Treff einen symbolischen Scheck. Auch FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß und sein Sohn Florian als Chef der Wurstfabrik Howe kam mit Vertretern von Aldi Süd, um den BRK-Vertretern einen dicken Scheck zu überreichen. Die Summe: 12 300 Euro. Es ist das Ergebnis eines Würstl-Verkaufs vor der Weißacher Aldi-Niederlassung. Der FC-Bayern-Chef hatte Bratwust-Semmeln verkauft, zum Preis von einem Euro. Eingebracht hat das 2300 Euro. Je 5000 Euro haben Hoeneß und Aldi als Spende springen lassen.

„Damit haben wir jetzt genau 176 861,11 Euro“, rechnete Bereitschaftsleiter

Benedikt Dörder flugs zusammen. Die Welle der Solidariät, die den Kreisverband gerade in den vergangenen Wochen erreicht habe, sei ein wichtiges Zeichen. „Grandios ist das“, freute sich BRK-Geschäftsleiter Robert Kießling.

Unterdessen ist die Wiederherstellung der abgebrannten Fahrzeughalle fast abgeschlossen. In den nächsten beiden Wochen werde das BRK die Halle wohl wieder beziehen können, meint Dörder. Einige Fahrzeuge und das Boot der Wasserwacht konnten schon ersetzt werden, andere sind Leihgaben. Ein Rettungswagen fehlt allerdings noch. Weil die Finanzierung bisher nicht gesichert war, konnte das BRK ihn noch nicht bestellen. Aber das sollte demnächst möglich sein, freut sich Dörder: „Es laufen vielversprechende Gespräche.“

Auch nach einer solchen Katastrophe nicht aufzugeben, sondern „wie Phönix aus der Asche“ wieder aufzustehen, das zeichne die Rotkreuzler aus, meinte Landrat Wolfgang Rzehak: „Es ist uns wichtig, da einen Beitrag zu leisten.“

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