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Wann die ehemals beliebte Gaststätte wieder aufmacht, steht weiter in den Sternen: Bauer in der Au.

Großeinsatz weckt schlimme Erinnerungen an 1971

Nach Brand: Wie es mit dem Bauern in der Au weitergeht

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Bad Wiessee – Das Feuer beim Bauern in der Au erinnert an die Tragödie von 1971. Zum Glück hat es diesmal nur den Gefrierschrank im Wohnhaus eines Jägers erwischt. Wie es jetzt weitergeht.

Als am Montag gegen 21 Uhr der Alarm einging, könnten schlimme Erinnerungen wach geworden sein. Im Jahr 1971 brannte der Bauer in der Au völlig ab. Damals war dies noch ein riesiger Prachthof, der First 61 Meter lang. An seiner Stelle steht heute der kleine Ausflugsgasthof Bauer in der Au. Der ist schon seit dem Herbst 2013 geschlossen, Eigentümer Franz Haslberger lässt das Anwesen gerade aufwendig umbauen. Es liegt am Berg hoch über Bad Wiessee, nur eine schmale Kiesstraße führt dorthin. Für den öffentlichen Verkehr ist sie gesperrt. Als nun ein Feuer gemeldet wurde, war klar, dass die Anfahrt für die Einsatzkräfte nicht einfach sein dürfte.

Dabei war der Anlass ein geringer. Im nahe der Gastwirtschaft gelegenen Wohnhaus eines Jägers sprühte die Gefriertruhe im Keller Funken. Eine 28-jährige Bewohnerin hatte dies entdeckt, als sie gerade in den Keller ging. 

Den 1971 abgebrannten Einfirsthof Bauer in der Au hätte Eigentümer Haslberger übrigens gern originalgetreu wieder aufgebaut. Das haben die Behörden ihm verwehrt. Wie berichtet, ist aber eine Erweiterung des bestehenden Ausflugsgasthofs genehmigt. Die ist offenbar im Gange. Wann die schmerzlich vermisste Wirtschaft wieder öffnet, darüber ist bislang nichts zu erfahren. Zum Fortschritt der Bauarbeiten könne er nichts sagen, teilte Haslbergers Anwalt Matthias Dürr gestern mit. Nur so viel: „Die Bauarbeiten werden noch mehrere Monate andauern.“

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