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Ist startbereit: Spielarena-Betreiber Josef Niedermayer bei den letzten Vorbereitungen.

Einrichtung darf wieder aufmachen

Nach monatelanger Zwangspause: Wiesseer Spielarena meldet sich zurück

  • Gabi Werner
    vonGabi Werner
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Corona hat die Spielarena in Bad Wiessee hart getroffen: Monatelang war dort wegen der Pandemie kein Betrieb möglich. Jetzt kann der Betreiber endlich wieder loslegen.

Bad Wiessee – In Zeiten von Corona ist man vor keiner Überraschung gefeit. Diese Erfahrung macht derzeit auch Josef Niedermayer, Betreiber der Spielarena in Bad Wiessee. Zu Niedermayers Erstaunen hat Bayern mit den jüngsten Corona-Lockerungen beschlossen, dass auch Indoor-Spielplätze wieder öffnen dürfen. Für das Wiesseer Spieleparadies bedeutet dies: Nach rund viermonatigem Lockdown nimmt es den Betrieb wieder auf.

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„Endlich!“, sagt Niedermayer und atmet hörbar auf. Am Freitag (10. Juli), um 14 Uhr wird er seine Spielarena an der Wilhelminastraße erstmals seit der coronabedingten Schließung wieder für Besucher aufsperren. Vorläufig aber nur an den Wochenenden und – wenn nötig – in Schichtbetrieb. Die erste Schicht dürfte dann von 11 bis 14.30 Uhr bleiben, die zweite von 15 bis 19 Uhr.

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Ob das tatsächlich nötig sein wird, bezweifelt Niedermayer allerdings. Angesichts der Erfahrungen, die Gastronomen und andere Freizeiteinrichtungen derzeit machen müssen, glaubt er vorläufig nicht an den großen Ansturm. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sehr viele Leute kommen“, meint er. Dennoch sei er erleichtert, dass er mit dem Betrieb zumindest einen Teil seiner Unkosten wieder decken könne.

Etwa 4000 Quadratmeter Fläche – Spielbereich und Gastronomie – stehen in der Einrichtung zur Verfügung. Niedermayer ist deshalb überzeugt, dass die Abstände gut einzuhalten sind. Sollten sich wider Erwarten mehr als 100 Besucher in der Spielarena aufhalten, werde er dennoch den Einlass stoppen. Die Öffnung vor den Sommerferien sei „eine praktische Probephase“, meint Niedermayer. Bei wenig Betrieb könne er gut erproben, wie die Hygienevorschriften umzusetzen seien und wie viel Personal er benötige.

Wie in anderen Freizeiteinrichtungen auch, so müssen die Besucher der Spielarena beim Betreten des Gebäudes, der Toiletten und des Lokals einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ansonsten gebe es bei den Spielgeräten keine Einschränkungen, kündigt Niedermayer an. Lediglich das Bällebad bleibt geschlossen.

Sollte alles klappen, will der Betreiber pünktlich zu Beginn der Sommerferien – ab Freitag, 24. Juli, – wieder täglich öffnen.

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