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Das Badehaus der Gemeinde Bad Wiessee wird Ende Februar offiziell eingeweiht. 

Beginn des Badebetriebs noch nicht terminiert 

Neues Badehaus der Gemeinde Bad Wiessee wird Ende Februar eingeweiht

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Das neue Badehaus der Gemeinde Bad Wiessee wird Ende Februar offiziell eingeweiht. Wann der Badebetrieb tatsächlich startet, ist aber noch offen. 

Bad Wiessee– Gerade trocknet der Estrich im neuen Jodbad der Gemeinde Bad Wiessee. Danach, voraussichtlich im November, wird’s die ersten Führungen geben. Geschäftsführerin Renate Zinser zeigt das Badehaus mit seinen Lichtspielen gerne her, auch wenn innen noch sehr viel fehlt. „Man sieht jetzt langsam, was sich Matteo Thun gedacht hat“, sagt sie. „Das ist genial geplant.“

Während der 7,6 Millionen Euro teure Neubau seiner Fertigstellung entgegenstrebt, treten sich die Badefrauen im Übergangsquartier fast auf

die Füße. Für gewöhnlich tun in den Räumen im ersten Stock des Badeparks zwei von ihnen gleichzeitig Dienst, derzeit sind es vier. Es ist Hauptsaison, wie jedes Jahr von September bis Mitte Oktober. „Aber heuer sind wir so gut besucht wie noch nie“, freut sich Zinser. Auch die Sprühbäder, für gewöhnlich weniger nachgefragt, sind täglich ausgebucht.

Tief nach dem Auszug aus dem alten Jodbad 

Dabei gab’s nach dem Auszug aus dem inzwischen abgerissenen alten Jodbad im Dezember 2016 ein Tief. „Es haben halt viele die Interimslösung nicht akzeptiert“, erinnert sich Zinser. Flair hat das Provisorium, eine ehemalige Praxis für Physiotherapie, nicht. Aber die Wirkung der Bäder macht’s. „Es spricht sich herum, dass unser Jodschwefelwasser das Immunsystem stärkt“, meint Zinser. Dass die sogenannte „Jungbrunnen-BERG-Studie“ die Wirksamkeit belege, erweise sich als hilfreich. Wie berichtet, hat das Institut für Ecomedicine an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) die Studie erstellt.

Derzeit Hochsaison im Übergangsquartier des Wiesseer Jodbads 

Belebend wirkt auf die Besucherzahlen aber auch die Aussicht auf das neue Bad. „Es wird jetzt mehr über uns berichtet“, weiß Zinser. So ist das Tief überwunden, der Badebetrieb mit 18 Mitarbeiterinnen steht ordentlich da. „Aber mit dem großen Run rechne ich erst, wenn wir ins neue Haus ziehen“, meint Zinser. Der Termin für die feierliche Eröffnung mit vielen Ehrengästen ist Ende Februar gesetzt. Wann der Badebetrieb im Neubau beginnen kann, lässt sich unterdessen nicht genau sagen. Voraussichtlich tauchen die ersten zahlenden Gäste Mitte März ins heilsame Jodschwefelwasser ein, vielleicht aber auch erst im April. Wichtig ist Zinser, dass beim Start alles perfekt funktioniert.

Damit keine Pannen die Premiere verhageln, plant sie einen vierwöchigen Probebetrieb. Er sollte eigentlich vor der offiziellen Einweihungsfeier absolviert sein. Ob das gelingt, ist fraglich. Denn auch wenn die Bauarbeiten jetzt im Zeitplan liegen, hakt es beim Zusammenspiel der Gewerke da und dort. „Das ist immer eine Zitterpartie“, seufzt Zinser.

Nur kurze Pause beim Badebetrieb 

Gesetzt ist: Der Badebetrieb macht für den Umzug nur kurz Pause. Höchstens zwei Wochen lang soll geschlossen sein. Mitnehmen wird das Team nur ein paar Büromöbel – ansonsten ist alles nagelneu. Bis auf die 14 Wannen. Sie stammen noch aus uralten Zeiten und wurden neu aufpoliert.

Lesen Sie auch:  Badepark: Auf der Suche nach 20 Millionen

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