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Dieses Modell des neuen Wiesseer Badehauses wurde kürzlich der Öffentlichkeit präsentiert. Nun steht auch fest, wie die Außenanlagen gestaltet werden.

Konzept für Gestaltung der Außenanlagen steht

Viel Grün fürs neue Wiesseer Badehaus

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Das neue Badehaus soll ein Aushängeschild für Bad Wiessee sein. Jetzt ist auch klar, wie die Außenanlagen gestaltet werden. Das Haus soll viel Grün bekommen - und für jedermann zugänglich sein.

Bad Wiessee – Wie die Flächen rund ums neue Wiesseer Badehaus aussehen könnten, hat Landschaftsarchitektin Rita Lex-Kerfers nun dem Wiesseer Gemeinderat vorgestellt. Sie betonte: Geprägt sei die Gestaltung von der Enge des Grundstücks.

Bekanntlich entsteht das gemeindliche Badehaus in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Badepark. Auf der anderen Seite verläuft der Breitenbach mit zugehörigem Dammweg. „Der Bach diente uns als Inspiration“, erläuterte Lex-Kerfers. Er sei zugleich eine „visuelle Erweiterung“ des Grundstücks.

Rund ums künftige Badehaus soll es viel Grün geben. Geplant ist eine Wiese mit Obstbäumen, die lediglich von der Zufahrt ins Untergeschoss des Gebäudes durchschnitten wird. Im Norden des Badehauses entsteht nicht – wie ursprünglich vorgesehen – eine Holzplattform, sondern ein gepflasterter Vorplatz. Auf dem sollen sich nicht nur Patienten und Mitarbeiter ausruhen können, auch für die Öffentlichkeit wird er frei zugänglich sein.

Das Badehaus, so teilt Städteplaner Eberhard von Angerer mit, werde lediglich zum Badepark hin durch einen neuen Zaun abgetrennt. Die Fläche zum Bach hin bleibe dagegen offen. „Wir wollen ja keine Barrieren aufbauen.“

Neben den Außenanlagen ging es für die Landschaftsarchitektin auch um die Gestaltung des Eingangsbereichs und des Innenhofs des von Stararchitekt Matteo Thun geplanten Badehauses. Laut Lex-Kerfers wird es im Innenhof einen zentralen Quellstein geben, im Eingangsbereich ist ein Wasserlauf geplant, wo das Quellwasser wieder austritt.

Das Konzept der Landschaftsarchitektin, die ihr Büro in der Nähe von Erding hat, stieß im Gemeinderat auf allgemeines Wohlwollen. „Ich finde die Planung sehr schön, vor allem die naturnahe Bepflanzung“, meinte Klaudia Martini (SPD). Einstimmig wurde beschlossen, die Gestaltung der Außenanlagen wie vorgestellt umzusetzen.

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