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Alt und Neu im Vergleich: Nach seiner Umgestaltung ist der Lindenplatz in Bad Wiessee kaum wieder zu erkennen.

Am 23. Juni wird Eröffnung gefeiert

Wiesseer bekommen ihren Lindenplatz zurück

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Dem Lindenplatz in Bad Wiessee fehlt nur noch der letzte Schliff. Die Neugestaltung des Platzes im Ortszentrum ist so gut wie abgeschlossen. Doch die nächste Baustelle in der Nachbarschaft droht bereits.

Bad Wiessee Der Lindenplatz, so war es der Wunsch der Gemeinde, solle ein Ort zum Verweilen werden. Damit das Konzept aufgeht, hat Bad Wiessee zahlreiche Sitzgelegenheiten geschaffen. Dazu wurde eigens ein neues Modell – die „Wiesseer Bank“ – in Auftrag gegeben. „Die Bänke werden bereits gut angenommen“, berichtet Städteplaner Eberhard von Angerer. Und das, obwohl an dem Platz noch letzte Arbeiten verrichtet werden. Derzeit ist die zuständige Baufirma damit beschäftigt, die Parkplätze entlang der Freihausstraße fertigzustellen.

Bereits wieder platziert wurden die Brunnenfiguren von Bildhauer Quirin Roth, der Mann mit der Wünschelrute und die beiden Kinder. Vermutlich Anfang kommender Woche wird hier dann auch das Wasser plätschern. Einen eher kläglichen Eindruck macht derzeit noch das frisch gepflanzte Grün, das hier einmal reichlich sprießen soll. „Es wird wohl noch zwei bis drei Wochen dauern, bis die ersten Pflanzen blühen“, meint von Angerer. Dann soll auch das Gras gewachsen sein, das auf den großen, erdigen Flächen angesät wurde.

Doch schon jetzt ist der Städteplaner mit dem Ergebnis des neuen Lindenplatzes „vollauf zufrieden“. Vor allem der Vorplatz der Bäckerei Hauser sei sehr attraktiv geworden, findet der Fachmann. Inzwischen gibt es auch einen offiziellen Eröffnungstermin: Am Freitag, 23. Juni, will die Gemeinde ihr neues Wohnzimmer gemeinsam mit der Bevölkerung und den benachbarten Geschäftsleuten einweihen.

Die Freude über den neuen Lindenplatz ist das eine. Sie könnte aber schon bald getrübt werden durch eine neue Baustelle in direkter Nachbarschaft. Wie berichtet, soll an Stelle des jetzigen Haus Ursula ein modernes Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Erst in seiner Sitzung Ende April hatte der Gemeinderat die Eckdaten der Planungen in einem Bebauungsplan festgeschrieben. Ob noch heuer mit dem Abriss des Gebäudes zu rechnen ist, konnte von Angerer nicht sagen: „Das hängt vom Landratsamt ab.“

Das Gebäude gehört dem Unternehmen Bavaria Wohnbaupartner aus Ottobrunn. Das Hotel, das dort ansässig war, ist längst geschlossen, auch die Geschäfte sind ausgezogen. Noch geöffnet hat allerdings das Lokal Zum Mundschenk. Die Wirtsleute Robert und Zdenka Kirmse schließen erst am 27. Mai. Ab Juni übernehmen sie dann den Betrieb im Kreuther Batznhäusl.

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