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Radfahrverbot an der Seepromenade: Bad Wiessee setzt Sicherheitsdienst ein

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Von: Gabi Werner

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Das Radeln im Kernbereich der Seepromenade ist eigentlich tabu. Ab diesem Wochenende wird ein Sicherheitsdienst den Bereich kontrollieren. © Archiv Thomas Plettenberg

Erst war es erlaubt, dann wieder nicht: Seit vergangenem Jahr ist das Radfahren im Kernbereich der Wiesseer Seepromenade wieder verboten. Jetzt müssen sich die Radler auf Kontrollen einstellen.

Bad Wiessee – Nach einigem Hin und Her ist das Radeln im Kernbereich der Wiesseer Seepromenade seit vergangenem Herbst wieder verboten. Eine Beschilderung, die demnächst noch durch Piktogramme ergänzt werde, weise darauf ausdrücklich hin, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Dennoch komme es immer wieder zu Verstößen gegen das Radfahrverbot und somit nicht selten zu Diskussionen zwischen Radlern und Fußgängern. Dem möchte die Gemeinde nun Einhalt gebieten.

Ab sofort werde die Einhaltung des Radfahrverbots durch einen eigens dafür engagierten Sicherheitsdienst überwacht, teilt die Gemeinde mit. Immer freitags, samstags und sonntags würden die Mitarbeiter vor Ort sein, „um unbelehrbare Fahrradfahrer entlang der Seepromenade auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen“, heißt es.

Lesen Sie hier einen Bericht über eine kontroverse Debatte im Gemeinderat zu dem Thema

Müssen die Radler damit ab sofort mit Bußgeldern rechnen? Rathaus-Geschäftsleiter Hilmar Danzinger verneint dies auf Nachfrage: Zunächst einmal werde der Sicherheitsdienst die Radler „freundlich auf das Verbot hinweisen, bis es sich herumgesprochen hat“. Außerdem würden die Mitarbeiter auch Alternativstrecken durch die Gemeinde aufzeigen, erklärt Danzinger weiter.

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