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Rauch am Bauern in der Au: Mehrere Feuerwehren proben hier am Donnerstagabend den Ernstfall.

Mehrere Feuerwehren alarmiert

Rauch über Bauern in der Au - was hinter dem Großeinsatz steckt

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  • Christina Jachert-Maier
    Christina Jachert-Maier
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Am Donnerstagabend jagen mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht durchs Tegernseer Tal. Ihr Ziel: der Bauer in der Au. Was hinter dem Großeinsatz steckt.

Bad Wiessee - Viele im Tal fragen sich gerade, was da los ist. Einsatzfahrzeuge sind mit Blaulicht unterwegs und schießen durch die Ortschaften. Sie haben ein Ziel: Den Bauern in der Au. Bekanntermaßen eine ehemalige Ausflugsgaststätte, die nun von Eigentümer Franz Haslberger nur noch für geschlossene Luxus-Partys benutzt wird.

Allerdings brennt die Alm nach aktuellen Informationen unserer Redaktion nicht. Stattdessen führen die Freiwilligen Feuerwehren Kreuth und Bad Wiessee dort eine großangelegte Übung durch.

Und so lief sie ab:

„Brand in einer Berghütte“: So lautete der Alarm. Gefordert waren die Feuerwehren Bad Wiessee und Kreuth. Allerdings nur bei einer Übung. Die dicken Rauchschwaden waren ebenso inszeniert wie die Suche nach vier Vermissten. Wohl bekannt ist die Berghütte, um die es ging: Die Übung fand beim Bauern in der Au statt. Allerdings nicht im sanierten Gasthof, sondern einem benachbarten Stadel, der als Pferdestall dient.

Spektakuläre Feuerwehrübung am Bauern in der Au - die Bilder

Die Tiere wurden vor der Übung ausquartiert. Die Lage hoch oben am Berg über Bad Wiessee stellte eine besondere Herausforderung dar. Mit insgesamt 55 Einsatzkräften waren die beiden Wehren und das BRK vor Ort. In Windeseile legten die Mannschaften eine Wasser-Förderstrecke, während Atemschutzträger im verrauchten Stall nach vermissten Personen suchten. Mit dem Erfolg der Übung ist der Wiesseer Kommandant Korbinian Herzinger sehr zufrieden: „Es hat super geklappt.“ Sein Dank gilt Franz Haslberger, Eigentümer des Bauern in der Au, der die Feuerwehrler nach der zweistündigen Übung zum Essen in den Gasthof einlud. Wie berichtet, ist das ehemalige Ausflugslokal nur noch für besondere Veranstaltungen geöffnet. Bei der Übung wollten die Wiesseer auch die Zusammenarbeit mit den Kreuther Kollegen trainieren, erklärt Herzinger: „Solche Übungen sind auch für den Mannschaftsgeist wichtig.“

Zuletzt waren die Feuerwehrler aus dem Tal im August 2016 am Bauern in der Au. Da hatte es allerdings wirklich gebrannt. Schuld war damals ein defekter Gefrierschrank.

jm/kmm

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