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Für den guten Zweck sind die quietschgelben Starter am Zeiselbach um die Wette geschwommen. Wohl der niedrige Wasserstand sorgte für Rekordzeiten. 

Rotary Club Tegernsee

Enten schwimmen Rekordzeiten am Zeiselbach in Bad Wiessee

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Zum vierten Mal setzten 3600 Teilnehmer ihre quietschgelben Enten in den Zeiselbach bei Bad Wiessee - für den guten Zweck. Das Entenrennen hat wie immer der Rotary Club Tegernsee organisiert. 

Bad Wiessee– Das hat es beim Entenrennen in Bad Wiessee noch nie gegeben. Nach 35 Minuten kamen die quietschgelben Schwimmer ins Ziel. „So schnell waren wir noch nie“, sagt Ewerhard Engels vom Rotary Club Tegernsee. Zum vierten Mal hatte die Organisation das Entenrennen am Zeiselbach ausgerichtet. Die erste Ente schlug die Zeit des Vorjahressieger um knapp die Hälfte.

An den Start gegangen waren rund 3600 Teilnehmer. Im Vorfeld hatten sie für fünf Euro die Rennlizenz erworben. Neu in diesem Jahr: Die Enten waren alle mit elektronischen Chips ausgestattet. „So ging das Auswerten deutlich schneller als in den vergangenen Jahren“, sagt Engels.

Wie berichtet, soll das Startgeld heuer Jugendlichen zugute kommen. Bedürftige im Tegernseer Tal, das Jugendheim Reichersbeuern und vier Jugendliche in Nepal sollen davon profitieren. Zu Letzteren hat Engels selbst Kontakt, da er hin und wieder für Bergfilme in Nepal unterwegs ist. Das Geld soll dort nachhaltig wirken. Den Jugendlichen wird ein Studium finanziert, nach dem sie wieder in ihr Dorf Yobo zurückkehren und dort etwas aufbauen sollen.

Das Rennen ging trocken über die Bühne, zumindest von oben wurde keiner nass. So lockte der Wettbewerb gut 1000 Zuschauer an den Bach. Wer einen Preis gewonnen hat, steht unter www.tegernseer-entenrennen.de. Preise, die noch nicht ihren Besitzer gefunden haben, liegen am Samstag, 29. Juli, von 10 bis 13 Uhr in der Kreissparkkasse Bad Wiessee zum Abholen bereit.

nip

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