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Eine Schönheitskur bekommen die beiden Gemeindehäuser an der Sanktjohanser Straße 94 und 96. Die Mieter können trotz der Sanierung in ihren Wohnungen bleiben.

Wiesseer Kommunalunternehmen investiert eine Million Euro

Rundum-Erneuerung für Gemeindehäuser

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Bad Wiessee - Das wird das erste große Projekt des neuen Bad Wiesseer Komunalunternehmens (KBW): die umfassende Sanierung der beiden Gemeindehäuser an der Sanktjohanser Straße 94 und 96.

Die beiden Gebäude, in denen sich jeweils acht Mietwohnungen befinden, sind etwa 60 Jahre alt. Schon allein aus energetischer Sicht ist eine Sanierung überfällig. Im Bauausschuss der Gemeinde stand der Bauantrag jetzt zur Diskussion. Folgende Maßnahmen werden durchgeführt: Die Fassade bekommt eine energetische Dämmung, die alten Fenster werden durch neue Fenster mit Wärmeschutz ersetzt. 

Die bestehenden Balkone werden entfernt und durch neue, breitere Balkone ersetzt. Zudem, so erläutert Bauamtsleiter Helmut Köckeis, bekommen einige Wohnungen, die sich im Dachgeschoss befinden, ebenfalls Balkone. Zu guter Letzt bekommen die Häuser einen neuen Anstrich. Auf die Mieter kommt einiges zu. „Sie müssen während der Bauzeit aber nicht ausziehen“, betont KBW-Vorsitzender Patrik Zeitler. Ende Juli soll’s losgehen. „Bis zum Jahresende wollen wir alles geschafft haben“, sagt Zeitler. Eine knappe Million Euro wird die Rundum-Erneuerung der beiden Gemeindehäuser verschlingen. 

Zeitler hat staatliche Zuschüsse aus dem energetischen Förderprogramm beantragt. Wieviel Geld wieder in die Kasse des Kommunalunternehmens fließt, ist noch ungewiss. Zeitler will auf Nachfrage auch nicht darüber spekulieren. „Allerdings haben wir dann Wohnhäuser, die dem neuesten Energiestandard entsprechen.“ Sukzessive will das KBW auch andere Projekte anpacken. Das Gebäude an der Dr. Scheid-Straße 7 steht bereits auf der Liste. Es soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. „Allerdings erst, wenn die die fünf noch verbleibenden Mieter eine Ersatzwohnung gefunden haben“, sagt Zeitler. Einen konkreten Bauantrag gibt es noch nicht. „Wir machen einen Schritt nach dem anderen“, so der Vorsitzende.

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