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Die alte Holzpergola an der Wiesseer Seepromenade ist den Gemeinderäten schon lange ein Dorn im Auge. 

Bauamt soll Kosten ermitteln

Packt der Wiesseer Gemeinderat nun die Verschönerung der Seepromenade an?

  • Gabi Werner
    vonGabi Werner
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Die alte Pergola an der Wiesseer Seepromenade ist längst keine Zierde mehr. Auch sonst ist eine Verschönerung des Bereichs längst überfällig. Der Gemeinderat näherte sich dem Thema nun wieder an.

Bad Wiessee – Seit einer gefühlten Ewigkeit diskutiert der Wiesseer Gemeinderat nun schon über eine Verschönerung der Seepromenade. Jetzt will man offenbar schrittweise – und unabhängig vom Großprojekt der Firma Athos – voran kommen. Eine erste Maßnahme könnte die Neugestaltung der maroden Holzpergola mitsamt Umgriff sein. Zumindest hat der Gemeinderat das Bauamt in seiner jüngsten Sitzung per einstimmigem Beschluss damit beauftragt, die Kosten dafür zu ermitteln.

CSU will Neugestaltung „noch in diesem Jahr in Auftrag geben“

Auf Drängen der CSU war das Thema erneut auf den Tisch gekommen. In einem Antrag forderte die Fraktion, die Neugestaltung der Pergola inklusive Bühne, Bistro und Wasseranschluss „noch in diesem Jahr in Auftrag zu geben“. Die Neugestaltung diene nicht nur der optischen und funktionalen Aufwertung des Areals, sondern auch der Verkehrssicherung, erklärte die CSU. Schon 2018 waren für die Schönheitskur am Ufer Zuschüsse im Rahmen der Städtebauförderung beantragt worden – diese gelte es nun abzurufen.

Dass die Seepromenade eine Aufwertung dringend nötig hat, darüber ist sich der Gemeinderat im Grundsatz einig. Allein der Zeitpunkt war bisher umstritten. Mit der Kostenermittlung für Einzelmaßnahmen rund um die Pergola macht die Gemeinde nun erstmals einen konkreten Schritt in Richtung Verschönerung. Die Zahlen sollen dem Gremium in der September-Sitzung vorgestellt werden.

Schon 2014 gab es Bemühungen. Lesen Sie hier: Wiesseer SPD will Seepromenade aufmöbeln

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