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Nahtlos eingegliedert: Die WM fügte sich nahtlos in das sehr stimmige Wiesseer Waldfest ein. Nach dem Schlusspfiff war die Stimmung riesig. Manche Gäste hielten es bis um 3 Uhr an der Bar aus. 

Waldfeste am Tegernsee

So stimmungsvoll feierte Bad Wiessee sein Waldfest

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Wie ein Waldfest trotz ungünstigem Wetter gelingen kann, zeigte am Wochenende das Wiesseer Waldfest am Sonnenbichl. Kalt war es und teilweise regnerisch – aber Spaß hatten alle.

Bad WiesseeWie ein Waldfest trotz ungünstigem Wetter gelingen kann, zeigte am Wochenende das Wiesseer Waldfest am Sonnenbichl. Kalt war es und teilweise regnerisch – aber Spaß hatten alle. Das lag nicht zuletzt am WM-Fieber, das auch das Waldfest erfasste. „Als das Tor in der letzten Minute fiel, war die Stimmung riesig“, berichtet Manuela Sacher (42), Vorsitzende des Skiclubs Bad Wiessee, der das Waldfest organisiert.

Die tolle Stimmung freute Sacher besonders, weil sie sich eigentlich wegen des schlechten Wetters Sorgen gemacht hatte. „Bei 30 Grad und Sonnenschein kommen natürlich mehr Gäste“, sagt sie. Auch die WM schürte Zweifel, ob trotz des Deutschland-Spiels überhaupt jemand zum Sonnebichl gehen würde. Kurzzeitig hatte der Skiclub sogar überlegt, das Waldfest zu verschieben, sich dann aber dagegen entschieden.

„Das war die richtige Entscheidung“, findet Sacher. Denn so konnte man die Fußballfans mit einbeziehen. Auf dem Fernseher im Stüberl lief das Spiel, 80 Sportbegeisterte schauten es sich an. Sacher, selbst latenter Fan, hätte auch gerne einmal einen Blick auf den aktuellen Spielstand geworfen. Doch dazu fehlte die Zeit – und der Platz. „Ich wäre gar nicht reingekommen“, sagt sie, denn das WM-Stüberl war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Manuela Sacher Vorsitzende des Skiclubs Bad Wiessee

Dennoch: Wirklich beeinflusst habe die WM das Waldfest nicht, sagt Sacher. „Wir hatten zum Beispiel auch einen Junggesellinnenabschied und einen Geburtstag. Die hatten natürlich andere Dinge als Sport im Sinn.“ Nur etwa jeder fünfte oder sechste Gast interessierten sich überhaupt für das Spiel.

Draußen sei die Stimmung deswegen immer gut gewesen, drinnen nach Schlusspfiff dann auch. Nach Spielende vermischten sich beide Gruppen, und die Stimmung wurde noch besser. „Ab 22 Uhr verlagerte sich die Feier an die Bar“, berichtet Sacher. „Da ging es noch lange weiter.“ Als um 2 Uhr die Sperrstunde begann, musste Sacher einige Gäste nach Hause schicken. Um drei waren dann auch die letzten heimgegangen. „Unsere Erwartungen wurden erfüllt“, bilanziert Sacher. „Es war ein sehr stimmiges Waldfest.“ 

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