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Die Pläne für das Sporthotel hat der Rottacher Architekt Florian Erhardt gezeichnet.

Um Pläne für den Neubau an der Hirschbergstraße ist es still geworden

Ist mit dem Bau des Sporthotels noch zu rechnen?

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Bad Wiessee - Was wird aus dem Bau des Sporthotels an der Hirschbergstraße in Bad Wiessee? Nach der frohen Botschaft im September 2015, dass ein Investor gefunden ist, hat sich nichts getan.

Die Pläne für ein Sporthotel in der Wiesseer Hirschbergstraße sind längst genehmigt, in diesem Frühjahr hätten die Bauarbeiten beginnen können. Doch nach der frohen Botschaft im September 2015, dass ein Investor gefunden ist ist, hat man von dem Projekt nichts mehr gehört. Ist mit der Realisierung überhaupt noch zu rechnen? 

Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block) vertraut darauf. Die Planung sei offenbar im Gange, meint er. Der Architekt habe vor Kurzem Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen. Er rechne damit, dass bald ein konkreter Bauantrag komme. „Das Ganze hat sich etwas länger hingezogen“, räumt Höß ein. Wie berichtet, sieht die vom Gemeinderat abgesegnete Planung ein Hotel mit 85 Zimmern vor. Das Haus soll ganz auf die Belange von Mountainbikern, Wanderern, Kletterern und Skifahren ausgerichtet sein. Projektentwickler Rainer Leidecker hatte im September von einem Investitionsvolumen in Höhe von 12 bis 14 Millionen Euro gesprochen. Das Konzept für das Sporthotel hatte Leidecker dem Gemeinderat bereits im September 2013 vorgestellt. 

Es zielt auf eine Kundschaft, die das Tegernseer Tal eigentlich schon entdeckt hat, zum Wandern, Radeln oder Klettern. Es sind Gäste, die morgens mit dem Auto anrollen und am Abend nach der Tour wieder nach Hause fahren. Vielleicht, so die Idee, bleiben sie über Nacht, wenn sie ein Angebot vorfinden, das ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der Rottacher Architekt Florian Erhardt hat dazu einen Plan gezeichnet, der das Gefallen der Gemeinde fand und auch genehmigt wurde. Die Idee für das im Tegernsee bislang nicht vorhandene Hotelkonzept hatten Leidecker als Vorstand der Projektentwicklerin Capital Forum AG und Hans-Peter Völmicke als geschäftsführender Gesellschafter der Projektgesellschaft Hirschbergstraße 15 bis 17 erarbeitet und schließlich als genehmigtes Paket mit Plan auf den Markt gebracht. 

Als Käufer nannte Leidecker Günter Kurtz mit seiner Fox Beteiligungesellschaft, die ihren Sitz in Haar hat. Zum Fototermin, den Leidecker und Völmicke im September für die Presse am Grundstück angesetzt hatten, erschien Kurtz aber nicht. Auch im Wiesseer Bauamt hat man Kurtz noch nicht gesehen, wie Bauamtsleiter Helmut Köckeis berichtet. Es habe aber neulich ein Architekt aus dem Raum Stuttgart angerufen und im Auftrag des Investors nach den Modalitäten gefragt. Also werde an dem Projekt offenbar gearbeitet. Der Kauf, erklärt Leidecker auf Nachfrage, sei auch ordnungsgemäß abgewickelt worden. 

Ob Kurtz vor hat, die Pläne für das Sporthotel so zu realisieren wie konzipiert oder ob er Änderungen im Sinn hat: Im Rathaus ist dazu nichts bekannt. „Da könnte man nur spekulieren“, sagt Köckeis. Beantworten könnte der Münchner das nur selbst. Doch er hält sich bedeckt: Der erbetene Rückruf blieb aus.

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