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Patrik Zeitler ist Vorstand des KBW.

Vorstand von Kommunalunternehmen im Amt

200 Wohnungen in Bad Wiessee sanieren

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Bad Wiessee - Der Vorstand des Kommunalunternehmens Bad Wiessee (KBW) heißt Patrik Zeitler. Der 47-Jährige hat sein Büro im Bad Wiesseer Rathaus bezogen und viel Arbeit vor sich.

Der Vorstand des Kommunalunternehmens Bad Wiessee (KBW) heißt Patrik Zeitler. Der 47-Jährige hat sein Büro im Rathaus bezogen und viel Arbeit vor sich. Seine Aufgabe ist es, die rund 200 Gemeindewohnungen auf Vordermann zu bringen. Viele davon sind stark sanierungsbedürftig. „Da gibt es jetzt sehr viel zu tun“, meint Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block). Zunächst erfolge eine Bestandsaufnahme. Möglichst bald sollen dann konkrete Maßnahmen erfolgen. „Die stimmen wir mit den Mietern ab“, versichert Höß. Der gelernte Immobilienkaufmann Zeitler hat bei der Bayerischen Wohnungs-Aktien-Gesellschaft gearbeitet und leitete zuletzt mit drei Partnern die Beratungsstelle für gemeinschaftsorientierte Wohnformen in München. Er ist seit 25 Jahren in dem Metier zuhause und engagiert sich auch privat als Mietverteter einer Genossenschaft. In Bad Wiessee hat er als KBW-Vorstand einen Vollzeitposten angetreten. Wie berichtet, hatte die Gemeinde die Stelle nach vielen Querelen ausgeschrieben. Die CSU-Fraktion hatte vergeblich versucht, die KBW-Gründung zu verhindern, der hohen Kosten wegen. Doch letztlich hob der Gemeinderat das KBW aus der Taufe und übertrug ihm einen großen Teil der gemeindlichen Liegenschaften. Vor allem Vize-Bürgermeister Robert Huber (SPD) hatte die KBW-Gründung vorangetrieben. Huber ist Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Lenggries, die auch im Tegernseer Tal viele Wohnungen hat. Ihm auch den Vorstandsposten des KBW anzuvertrauen, hielt das Landratsamt allerdings für nicht rechtens. Neben Zeitler hatten sich zahlreiche weitere Immobilien-Fachleute für den Posten beworben. Die Entscheidung für Zeitler hat der Verwaltungsrat getroffen, der aus sieben Mitgliedern des Gemeinderates besteht.

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