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Die Rutsche im Badepark steht noch immer. Darum verschiebt sich der Bau des Badehauses. 

Demontage dauert länger als erwartet

Wegen Rutsche: Bau von Badehaus verschiebt sich

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In diesem Herbst hätte der Bau des Wiesseer Badehauses beginnen sollen. Das klappt nicht: Die Rutsche, die schon längst hätte abgebaut sein sollen, steht noch immer. Das Badehaus eröffnet nun erst 2019.

Bad WiesseeDen ganzen Sommer lang war die Rutsche am Wiesseer Badepark außer Betrieb. Aber sie steht noch immer. Das ist ein Problem. Denn deshalb kann der Bau des neuen Badehauses nicht beginnen. Damit verschiebt sich die gesamte Maßnahme. Statt Ende 2018 kann das neue Flaggschiff der Gemeinde erst Anfang bis Mitte 2019 eröffnen, wie Bürgermeister Peter Höß erklärt.

Wie berichtet, entsteht der 5,8 Millionen Euro teure Neubau, in dem die Kundschaft die Wirkung des heilsamen Jodschwefelwassers genießen kann, gleich neben dem Badepark. Die Rutsche muss weichen. Der Plan war, sie im Sommer abbauen zu lassen. „Aber es war einfach nicht möglich“, sagt Höß. Es war schlicht keine Firma für den Abbau zu bekommen. „Es muss ja auch der Preis passen“, sagt Höß. Im Moment gebe es einen nie dagewesenen Bauboom, weshalb alle Auftragsbücher voll seien. Die Gemeinde habe neu ausgeschrieben, eine Entscheidung falle in ein, zwei Wochen. Dann werde die Rutsche verschwinden.

Außer Betrieb war sie übrigens, weil die TÜV-Abnahme fehlte. Es wären wohl Reparaturmaßnahmen fällig geworden, die sich für ein paar Wochen nicht gerechnet hätten

Der eigentlich im Herbst vorgesehene Baubeginn des Badehauses verschiebt sich nun aufs kommende Frühjahr. „Ein paar Gründungsarbeiten können wir wohl noch machen, wenn das Wetter passt“, meint Höß. Vielleicht könne sogar die Bodenplatte entstehen. „Aber viel werden wir heuer wohl nicht mehr schaffen.“

Noch fehlt übrigens auch die Baugenehmigung fürs Badehaus. Mit dem Bescheid sei aber in den nächsten Tagen zu rechnen, so Höß.

Die Jodbäder werden weiterhin im Übergangsdomizil verabreicht, einer ehemaligen Praxis im ersten Stock des Badeparks. „Es zeigt sich, wie wichtig die Interimslösung ist“, erklärt Höß. Zu Beginn hatte es dort allerdings einige technische Probleme gegeben. Inzwischen sind sie weitgehend gelöst. „Es läuft jetzt runder“, erklärt Höß. Bis Mitte 2019 sollte die Lösung schon tragen.  

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