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Unser Winter-Rezept des Tages: Tafelspitz von der Wien-Expertin - mit Video

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Von: Gabi Werner

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Unser Winter-Rezept des Tages: Tafelspitz von der Wien-Expertin
Stück für Stück ein Leckerbissen: Sabine Wittmann holt den Braten aus dem Suppentopf und schneidet ihn in Scheiben. © tp

Der Wittmannsche Tafelspitz hält jedem Gaumentest stand. Die Sportreferentin hat schließlich Übung – sie bringt den Tafelspitz nach Wiener Art alljährlich zu den Weihnachtstagen auf den festlich gedeckten Tisch.

Sabine Wittmann hat eine Vorliebe für Wien. Und für Tafelspitz. Klar, dass die Sportreferentin des Landkreises Miesbach bei ihren Kurztrips in die österreichische Hauptstadt jedes Mal auch einen Abstecher zum berühmten Tafelspitz-Restaurant von Plachutta macht. Dort hat die 41-Jährige dann

Unser Winter-Rezept des Tages: Tafelspitz von der Wien-Expertin
Stück für Stück ein Leckerbissen: Sabine Wittmann holt den Braten aus dem Suppentopf und schneidet ihn in Scheiben. © tp

den direkten Vergleich: Reicht der eigene Tafelspitz an den des Meisters heran? „Nein, der gewinnt eigentlich immer“, sagt die Wiesseerin und lacht.

Wie der Zufall so spielt, hat das Gericht sowohl bei ihr als auch bei ihrem Lebenspartner eine lange Tradition. „An Heiligabend selbst gibt es die Suppe vom Tafelspitz mit Nudeln“, erzählt Wittmann. Das Fleisch wird am Ersten Weihnachtsfeiertag serviert – mit Blattspinat, Pellkartoffeln und frischem Kren oder Apfelmeerrettich. Das mag nicht nur Lebenspartner Alexander, sondern auch die eineinhalbjährige Tochter Leni. „Sie isst sowohl das Fleisch und das Gemüse als auch die Suppe“, erzählt die Sportreferentin.

Alle 21 Rezepte Winter-Rezepte von Spezial-Gulasch bis Bratäpfel finden Sie in unserer großen Übersicht.

Damit das Festtagsgericht am Ende auch wirklich schmeckt, empfiehlt die Wiesseerin, das Fleisch in jedem Fall beim örtlichen Metzger und nicht – in abgepackter Form – beim nächsten Discounter zu kaufen. „Es lohnt sich, da etwas mehr zu bezahlen“, sagt sie. Als Sportreferentin ist der 41-Jährigen nicht nur an ihrer Gesundheit gelegen, sie freut sich auch, wenn das Essen an den Festtagen nicht allzu schwer im Magen liegt. „Das ist kein fetter Braten, da kann man hinterher noch das eine oder andere Plätzchen mehr essen“, meint Wittmann über ihren Tafelspitz.

Und so bereitet ihn die Hobby-Köchin zu:

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© tp

Zunächst das Fleisch waschen und abtrocknen. Die Zwiebel halbieren und auf den Schnittflächen in der Pfanne braun rösten („gerne auch mit Schale“). Wasser kochen, 15 Pfefferkörner, Zwiebel und Fleisch ins Wasser geben und für gut drei Stunden leicht köcheln lassen, dabei den Schaum immer wieder abschöpfen. Dazwischen Gemüse schneiden und 30 Minuten, bevor das Fleisch fertig ist, in den Topf geben. Nach und nach den Blattspinat mit etwa Öl im Topf andünsten, immer mal wieder ein wenig Brühe vom großen Topf hineingeben, mit Salz und Muskat sowie angebräunten Pinienkernen abschmecken. „Man kann das Ganze gerne auch mit Parmesan verfeinern, nach Belieben auch mit Knoblauch“, sagt Wittmann. Am liebsten serviert sie ihren Tafelspitz mit Pellkartoffeln und Meerrettich. So kann das Weihnachtsfest kommen.

Die Zutaten:

Für den Tafelspitz für vier bis sechs Personen benötigen Sie:

2 Kilogramm Tafelspitz oder Bürgermeisterstück, gerne auch mit Beinscheiben

3-4 Liter Wasser

Salz, Gemüsebrühe, Pfefferkörner

Zwiebel, Suppengrün, Schnittlauch, Kren

1 Kilogramm Blattspinat

Pinienkerne

Salz, Muskat

Kartoffeln

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