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Stundenlang stehen Steffi Erlacher und ihre Mutter oft gemeinsam in der Küche, um Plätzchen zu backen. Pro Sorte wandern schon mal zehn bis 15 Backbleche in den Ofen.

Feine weihnachtliche Rezepte

Adventskalender zum Schlemmen: Das gibt's zum 21. Dezember

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Bad Wiessee - Adventskalender gibt's mit Schoki, mit Geschenken - oder wie bei uns mit Rezepten: Täglich öffnen wir bis 24. Dezember ein Türchen zu einem feinen Advents-Rezept. Heute: Walnussplatzerl.

Wenn Steffi Erlacher in ihrer heimischen Backstube steht, macht sie keine halben Sachen: Da wandern schon mal pro Plätzchen-Sorte zehn bis 15 Backbleche in den Ofen. Mit gutem Grund. Denn die Gastgeberin vom Moarhof in Bad Wiessee versorgt nicht nur die eigene Familie mit ihrem köstlichen Naschwerk, sondern auch die Urlauber, die in der Adventszeit und über Weihnachten in einer ihrer Ferienwohnungen oder in einem der Gästezimmer Erholung suchen. Selbst gemachte Platzerl von der Vermieterin persönlich? „Das wissen unsere Gäste sehr zu schätzen“, erzählt Steffi Erlacher.

Bei den großen Mengen, die die Wiesseerin produziert, ist sie froh, dass sie sich die Arbeit meist mit ihrer Mutter teilen kann. „Letztes Mal standen wir von halb neun bis zwölf und nochmal von eins bis halb fünf in der Küche“, berichtet Erlacher. Was bei den Backaktionen herauskommt, hört sich allerdings verführerisch an: Spitzbuben und Spritzgebäck, Butter-Plätzchen, Ischler und vieles mehr. Zu den Favoriten der Gastgeberin, die zugleich Vize-Vorsitzende des Wiesseer Verkehrsvereins ist, gehören aber eindeutig „Kathis Walnussplatzerl“, benannt nach einer Bekannten, von der das bewährte Rezept stammt.

Und so werden die Platzerl gemacht:

Butter, Zucker, Rum, Salz, Mehl und Walnüsse zu einem Teig verkneten, anschließend mindestens eine Stunde (besser sind zwei) kalt stellen. Danach Teig auf wenig Mehl etwa vier Millimeter dünn ausrollen und Herzen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen (160 Grad Heißluft) etwa zehn bis zwölf Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen. Die Hälfte der Herzen mit Aprikosenmarmelade bestreichen, die andere Hälfte draufsetzen, mit Puderzucker-Zitronenglasur bestreichen und mit gehackten Walnüssen verzieren. Gut trocknen lassen.

Übrigens: Sollte eine der neun bis zehn Sorten im Hause Erlacher tatsächlich einmal vor Weihnachten ausgehen, ist das für die Hausherrin noch lange kein Grund, das Nudelholz noch einmal rauszuholen. Die gleiche Sorte wird nicht ein zweites Mal gebacken – „aus ist aus“, sagt die Wiesseer Vermieterin bestimmt. 

Die Zutaten

200 Gramm kalte Butter

120 Gramm Zucker

1/16 (62 ml) Liter Rum

1 Prise Salz

250 Gramm Mehl

150 Gramm gemahlene Walnüsse

Aprikosenmarmelade

1 Zitrone

Puderzucker

gehackte Walnüsse

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